1949
| Benzinpreis: | ||
| Dieselpreis: | ||
| Superpreis: | ||
4. September 1949 Herta Heuwer stellt zum ersten Mal ihre „Chillup"-Sauce her – eine Mischung aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershiresauce und weiteren (geheimen) Zutaten für eine gebratene Brühwurst. Ob es bereits vorher schon ähnliche Rezepturen gab, ist nicht sicher – allgemein gilt das Rezept der scharfen Wurst-Sauce von Herta Heuwer als „Erfindung" der Currywurst, die sie fortan an ihrem Imbiss in Berlin-Charlottenburg verkauft. | Plakette an der Ecke Kant-Straße/Kaiser-Friedrich-Straße in Berlin-Charlottenburg; hier stand der Imbiss von Herta Heuwer, in dem sie die Currywurst kreierte. |
1970: | Was gab es sonst noch Neues? |
Käfer 1100 Limousine (1949 – 1953)
Werkscode: Typ 11
Käfer 1100 Limousine (1949 – 1953)
Werkscode: Typ 11
| Modellvarianten / Bauzeit: | 1949 – 1953 | |
| Motor: | Vierzylinder-Boxer, luftgekühlt | |
| Einbaulage Motor: | hinten, längs | |
| Antrieb: | Heck | |
| Radstand: | 2.400 | |
| Länge / Breite / Höhe (mm): | 4.070 / 1.540 / 1.550# 4.070 / 1.540 / 1.500 (ab 1952) |
Motorversionen
| Typ: | 1100 | |
| Hubraum (cm3): | 1.131 | |
| Leistung (kW / PS - bei min-1): | 18 / 25 / 3.300 | |
| max. Drehmoment (Nm - bei min-1): | 68 / 2.000 |
Käfer 1100 Limousine (1949 – 1953)
Werkscode: Typ 11
| Auswahl aller Maßnahmen zur Modellpflege: | ||
| 1950: Die Bremsen werden im Exportmodell ab jetzt hydraulisch statt mit Seilzügen betätigt, zudem ist ein Stoffschiebedach lieferbar. | Im Käfer unterwegs: Das große Faltschiebedach bedeutet einen Hauch von Luxus. Mehr Chrom hebt das Export-Modell vom Standard ab. | |
| 1952: Drehfenster in den Vordertüren, Synchronisation der Gänge zwei bis vier, kleinere Räder (15 statt 16 Zoll) und Aufwertung des Interieurs (z. B. Handschuhfachdeckel). Beginn der langen Serie der Vergaser mit den Kennbuchstaben P und C – diese Bezeichnung wird der Käfer behalten, solange ein Vergaser auf seinem Motor thront.
Auch äußerlich tut sich etwas: Modelle ab 1952 sind an den glatten Stoßstangen ohne Rille sowie an vergrößerten Stoßstangenhörnern zu identifizieren. | Glatte Stoßstangen, größere Hörner, Rückleuchten mit integrierten Bremsleuchten: Käfer 1100 von 1952 | |
| 1953: Der Mittelsteg des Rückfensters entfällt, aus dem „Brezel-Käfer" wird der „Ovali". Seine Fahrer sind stolz auf die 23 Prozent größere Durchsicht nach hinten. Im Juli feiert das Werk stolz den 500.000-sten Volkswagen. Sein Anteil an der deutschen Fahrzeugproduktion beträgt 42,5 Prozent. | Der Mittelsteg im Heckfenster gibt dem frühen Käfer seinen Beinamen: Brezel. |


