Kompakt

Aktuelle Meldungen aus der Welt von Volkswagen Classic

14. November 2016

Kommt der Lego-GTI?

Steinchen für Steinchen zum Kult-Klassiker: GTI-Fan "hasskabal" hat einen Golf I GTI aus Legosteinen nachgebaut und auf der Website "Lego ideas" eingereicht. Damit der Entwurf es in die offizielle Lego-Produktprüfung schafft, benötigt er mindestens 10.000 Ja-Stimmen anderer User. Der Lego-GTI, der seinem Original verblüffend ähnlich sieht, bringt es bereits auf 7.885 positive Bewertungen bei 754 verbleibenden Tagen im Abstimmungszeitraum. Es sieht also ganz gut aus für den Klötzchen-Golf – wobei die Aufnahme ins Lego-Prüfprogramm natürlich nur die erste Hürde darstellt und noch kein Garant für eine spätere Serienfertigung ist. Bei GTI-Besitzern und -Fans dürfte dieser kultige Lego-Bausatz gut ankommen. Der nicht minder faszinierende Volkswagen T1 hat es bei Lego bereits geschafft.

Kult-Sportler aus 1.278 Steinchen: der Golf I GTI als Lego-Projekt


Der Lego-GTI besteht aus 1.278 Steinen und ist naturgemäß ein ziemlich kantiger Typ. Dabei hat "hasskabal" aber viele tolle Details vom Original übernommen – etwa den charakteristischen roten Zierstreifen am Kühler, für den beim Lego-Modell eine Art Gummiband herhalten musste. Auch die Gestaltung des Interieurs entspricht weitestgehend der des Originals.

Wer für den Lego-GTI voten möchte, kann seine Stimmer hier abgeben.

 

Update vom 24. November 2016: Es ist geschafft – der Lego GTI hat 10.000 Stimmen erreicht. Alles weitere hängt nun von Lego ab. Wir wünschen dem GTI und seinem Schöpfer viel Glück!

 


31. Oktober 2016

Satte Rabatte auf Teile für den Passat B5

Der Passat B5 (3B) feiert 2016 sein 20-jähriges Bestehen: 1996 kam die komplett neu entwickelte Mittelklasse auf den Markt und setzte Maßstäbe in Sachen Design und Qualität. Damit erreichen die ersten Modelle der Baureihe bereits Youngtimer-Status – und beeindrucken noch heute mit zeitloser Eleganz und Langlebigkeit.

 

Passat B5: die Modellhistorie

Damit das so bleibt, gibt es zum runden Passat-Geburtstag bei Volkswagen Classic Parts eine Rabattaktion, bei der Sie noch bis zum 15. November 2016 ganze 19 Prozent auf ausgewählte Ersatzteile sparen können. Oder, anders ausgedrückt: Schenken Sie sich doch die Umsatzsteuer!

 

Jubiläumsaktion bei Volkswagen Classic Parts: reduzierte Teilepreise für den Passat B5

 


27. Oktober 2016

Seit 40 Jahren Millionär: Bestseller Golf

Er ist eine Ikone, die 1974 zur Welt kommt. Kantig positioniert sich der Neue als moderner Star der Volkswagen Familie: Wasser- statt Luftkühlung, Reihen- statt Boxermotor, Front- statt Heckantrieb und mit einem sachlichen Design aus dem Hause Giugiaro. Zudem begründet er gleich eine neue Fahrzeugklasse. Und beweist sich vom Start weg als "Millionensassa".

 

Der Verkaufsprospekt vom 1974 titelt zu Recht: "Den Golf lieben. Das Auto für Stadt, Land, Überland." Der Golf entwickelte sich schnell zum generationenübergreifenden "Liebling" für alle Lebenslagen. Und mit dem neuen Volumenfahrzeug nimmt auch Volkswagen wirtschaftlich wieder Fahrt auf. Der Golf – ein echter Durchstarter. Was vielfach nur ein Traum bleibt, schafft der Golf in nur 730 Tagen: Millionär zu werden. Bereits 31 Monate nach dem Start der Serie am 29. März 1974 wird eine magische Produktionszahl erreicht: Der einmillionste Golf läuft am 27. Oktober 1976 vom Band.

Millionär nach 31 Monaten: der Golf I, der Neue in der Volkswagen Familie

 

Bis zum Generationswechsel 1983 behauptet sich der Golf I als Bestseller. Seit sieben Generationen verbindet und bewegt der Golf Millionen Menschen weltweit. Mit 32.590.025 Exemplaren bis Ende 2015 ist der Volkswagen Golf das erfolgreichste europäische Auto aller Zeiten. Rein rechnerisch entscheidet sich seit 42 Jahren alle 40 Sekunden irgendwo auf der Welt ein Mensch für einen neuen Golf. Schöne Aussichten für die kommenden Generationen.

 


 

13. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017

Immer im Dienst: AutoMuseum Volkswagen zeigt historische Polizeifahrzeuge

Tatütata! Polizeiautos üben nicht nur auf kleine Jungs und notorische Krimigucker eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Das wissen auch die Macher des AutoMuseum Volkswagen in Wolfsburg. Unter dem Motto "Bitte folgen! Deutsche Polizeifahrzeuge im Einsatz" widmen sie historischen Einsatzfahrzeugen nun eine Sonderausstellung.

 

Die bis 29. Januar 2017 dauernde, markenübergreifende Sonderschau zeigt Einsatzfahrzeuge aus sechs Jahrzehnten Polizeidienst. Ob das selten gezeigte Hebmüller Polizeicabriolet mit Verdeck und Türen aus Stoff oder andere Exponate von Volkswagen: Wie die Ausstellung zeigt, spielte die Marke bei der Mobilisierung der im jungen Nachkriegsdeutschland anfangs noch stark untermotorisierten Polizei eine bedeutende Rolle.

 

Seither waren Fahrzeuge aus dem Volkswagen Konzern den Ordnungshütern treue und willkommene Weggefährten, wenn es auf Streife oder Verbrecherjagd ging – allen voran der Porsche 356 aus dem Fuhrpark der Autobahnpolizei, dem wohl kein zeitgenössischer Temposünder so schnell entwischen konnte. Für seine Aufgaben im Staatsdienst wurde er unter anderem mit Megafon, Blaulicht, Feuerlöscher und "Halt"-Schild am Heck nachgerüstet.

Kelle hoch: historische Polizeifahrzeuge im AutoMuseum Volkswagen

 

Aber die in Wolfsburg ausgestellten Fahrzeuge beschränken sich nicht nur auf Streifenwagen. Auch bei sogenannten "Sonderwagen", etwa dem T3 als Lautsprecher- und Befehlskraftwagen, wusste die Polizei die Vielseitigkeit und die Zuverlässigkeit der Volkswagen Transporter aller Bulli-Generation zu schätzen. Das belegen die historischen Einsatzfahrzeuge, die teils aus Beständen der Polizeihistorischen Sammlung Berlins und des Polizeimuseums Niedersachsen in Nienburg stammen, eindrucksvoll.

 

Auch die von Autofahrern mit notorischem Bleifuß wenig geschätzten Radarfallen kommen im Zuge der Ausstellung zu neuen Ehren. Als historische Technik- Zeitzeugen, die zu ihrer aktiven Zeit sicher so manchen Temposünder aus dem Verkehr gezogen haben, verlieren sie sogar ein wenig von ihrem natürlichen Schrecken.

 

 

AutoMuseum Volkswagen, Wolfsburg

13. Oktober bis 29. Januar 2017

Sonderausstellung "Bitte folgen! Deutsche Polizeifahrzeuge im Einsatz"

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Oktober 2016

Für den guten Zweck: "Marienkäfer" spielt Hauptrolle in "Tabaluga"-Neuauflage

Was dieses kleine runde Auto nicht schon alles war: Filmstar, Dauerläufer, Symbol des Wirtschaftswunders, Werbe-Ikone. Nun also wird es auch noch Musical-Star - und Botschafter für einen guten Zweck. Die Rede ist, na klar, vom Käfer! Der possierliche Wolfsburger Tausendsassa spielt ab sofort eine Hauptrolle in Peter Maffays Rock-Märchen "Tabaluga", das in seiner Neuauflage nach erfolgreicher Premiere in der ausverkauften Hamburger Barclaycard Arena derzeit durch 18 weitere deutsche Städte tourt. Im Zentrum des Geschehens auf der Bühne steht dabei der "Tabaluga-Käfer", ein Volkswagen im Marienkäfer-Look.

 

Ihn hat Maffay, Mitschöpfer der "Tabaluga"-Saga um den kleinen grünen Drachen, nach eigener Aussage ganz besonders ins Herz geschlossen: "Der Käfer ist der neue Kumpel von Tabaluga", erläutert der Musiker. "Denn Tabaluga hatte eine Auseinandersetzung mit dem Schneemann Arktos, in dessen Verlauf er zu Eis erstarrt. Dabei verliert er sein Gedächtnis. Der Käfer ist derjenige, der ihm die Erinnerung wieder zurückbringt", so Maffay. "Er ist eine sehr süße Figur mit einer zentralen Rolle in der neuen Geschichte. Er übernimmt die Rolle eines Vermittlers."

Ein Käfer für den Drachen: sympathischer Wolfsburger punktet auf der Bühne

 

Und Vermittler braucht unser Planet Erde laut Peter Maffay derzeit dringender denn je: "Wir leben in einer Welt der extremen Konflikte: Kriege, Flüchtlingsströme in bisher nicht gekannten Ausmaßen, Kinderarmut", erklärte der Sänger zur Premiere der neuen Show. "Es gilt, einen Weg zu finden, fair miteinander umzugehen und ohne Voreingenommenheit und Feindseligkeit miteinander zu leben."

 

Maffay und Volkswagen kooperieren schon seit 2006 erfolgreich miteinander. So hatte erst im vergangenen Jahr ein fahrbereiter "Tabaluga"-Beetle seinen großen Auftritt an der Seite des Sängers bei einer von Maffay unterstützten Kampagne für Verkehrserziehung. Auch bei einer Spendenübergabe im Anschluss an den Premierenabend stand der "Tabaluga"-Käfer im Rampenlicht. 384.404 Euro kamen im Zuge einer Benefizaktion der Volkswagen Autohäuser für die Peter Maffay Stiftung zusammen, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt. Bravo! Wir sind begeistert.

 


 

22. September 2016

Käfer-Krabbeln bei der Steuben-Parade in New York

Immer zum dritten Wochenende im September veranstaltet die große deutsche Gemeinde in den USA die Steuben-Parade: Sie erinnert an einen hessischen General, der in den USA als Volksheld gilt. So versammelten sich am samstäglichen 17. September Dutzende von Trachtenvereinen, Sprachschulen, Gesangs- und Tanzgruppen, Kirchenkreise sowie fahnenschwenkende Freundesgruppen innerhalb der US-Polizei und -Armee, um drei Stunden lang die weltberühmte Fith Avenue in New York entlang des Central Parks entlang zu marschieren.

 

Dem Publikum besonders angetan hatten es im Zug mitdefilierende Volkswagen privater Eigner – neben acht Käfern rollte ein wunderschöner 1961er Karmann-Ghia mit einem in den USA gefertigten Anhänger bis zum Guggenheim Museum mit. Übrigens hatten sich auch zwei qualmende Zweitakt-Trabis eingereiht – da sie älter als 25 Jahre sind, dürfen sie ganz legal auf die Straße.

 

Steuben-Parade in New York City: historische Volkswagen Modelle auf der Fifth Avenue

 


 

9. September 2016

Stein für Stein zum California-Käfer

Eigenhändig das eigene Traumauto bauen? Einen klassischen Käfer zum Beispiel? Davon träumen sicher viele Volkswagen Freunde. Lego lässt diesen Traum jetzt wahr werden. Der dänische Spielwarenhersteller hat vor wenigen Tagen einen klassischen Käfer auf den Markt gebracht – im Miniaturformat und mit viel Liebe zum technischen Detail.

Der 29 Zentimeter lange Lego-Käfer kommt mit kullerrunden Scheinwerferaugen, auf den Kotflügeln sitzenden Blinkern und Weißwandreifen zu den (Spielwaren-)Händlern. Über das abnehmbare Dachsegment und die beweglichen Türen ist der Innenraum leicht zugänglich. Die in klassischem Beige gehaltenen Sitze sind nach vorne umklappbar. Der luftgekühlte Vierzylinder-Boxermotor besticht durch Originaltreue bis hin zur Platzierung des Keilriemens.

 

 

Doch ein Auto aus 1.167 Teilen zu bauen: Das ist alles andere als ein Kinderspiel! Deshalb ist der Lego-Käfer auch erst für große Kinder ab 16 Jahren freigegeben. Mindestens fünf Stunden brauchen Menschen ohne zwei linke Hände zur "Endmontage" des azurblauen Kult-Käfers, inklusive Kühlbox und Surfboard auf dem Dach – laut Herstellerangabe eine spätsommerliche Reminiszenz an die goldene Surf-Ära Kaliforniens der 1960er-Jahre, wo sich der "Beetle" auch als "Beach Buggy" großer Beliebtheit erfreute.

 

Lego-Käfer: Stein für Stein zum California-Beetle

 

Den Käfer aus Legosteinen nachzubauen? Klingt nach viel Handarbeit. Und nach der Quadratur des Kreises. Doch der Konstruktionsaufwand lohnt sich. "Das Ergebnis sind solide 800 Gramm Volkswagen", schreibt ein Lego-Käfer-Käufer in seiner Produktbewertung. "Selbst Schwiegervater war begeistert", berichtet ein anderer, "düste mit dem Käfer über den Wohnzimmertisch und erinnerte sich an seine Käfer-Zeiten!"

So soll es sein! Darauf erst mal ein kühles Getränk aus der stilecht auf dem Dachgepäckträger mitgeführten Lego-Kühlbox.

 


 

5. September bis 30. Oktober 2016

Von Formel Vau bis Polo R WRC: 50 Jahre Volkswagen Motorsport im DRIVE.

Alles begann mit dem Käfer und der "wildesten Rennserie aller Zeiten", der Formel Vau. Anfang der sechziger Jahre verbauten in den USA findige Konstrukteure Serienteile vom Volkswagen Käfer und fertigten kleine, individuelle Formel-Rennwagen. Die Nachwuchs-Rennserie "Formula Vee" kam 1965 nach Deutschland und wurde hier ein ebenso großer Erfolg wie in den USA und avancierte außerdem zum Talentschuppen des großen Motorsports. 1966 wurde der "Verband Formel V Europa e. V." gegründet – der Anfang von Volkswagen Motorsport. In diesem Jahr kann Volkswagen Motorsport sein 50. Jubiläum feiern.

 

 

50 Jahre Volkswagen Motorsport, das sind fünf Jahrzehnte Erfolgsgeschichte mit Siegen und Niederlagen, Kämpfen und Pokalen, Jubel und Tränen, großen Namen und unvergessenen Erfolgen. Dieser spannenden Historie widmet sich ab dem 5. September eine Sonderausstellung im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin. Bis zum 30. Oktober werden hier 50 Jahre Volkswagen Motorsport erlebbar: Die Ausstellung zeigt acht dynamisch inszenierte Exponate, eingerahmt von verschiedenen interaktiven Modulen, die über Video-, Audio- und Bild-Installationen die Faszination Motorsport ganz nah an den Besucher bringen.

 

Echte Unikate der Volkswagen Rallye-Historie werden im Forum Unter den Linden zu sehen sein: So werden unter anderem der Rallye-Weltmeister-Golf II GTI Gruppe A von 1986, der bei der Rallye Dakar erfolgreiche Race Touareg und der aktuelle Weltmeister-Polo aus der Rallye-WM Motorsport-Herzen ebenso höherschlagen lassen wie der Golf II mit Bi-Motor, der 1987 beim legendären Pikes-Peak-Bergrennen in den USA gestartet war. Neben den Rallye-Legenden sind auch Rundstrecken-Exponate im DRIVE zu sehen – etwa ein Formel-V-Monoposto von 1965 und ein aktueller Golf GTI TCR aus dem erfolgreichen Kundensport-Programm von Volkswagen. Happy Birthday, Volkswagen Motorsport!

 

5. September bis 30. Oktober 2016

DRIVE. Volkswagen Group Forum, Berlin

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August 2016

Fotoaktion "Mein starker Typ" im AutoMuseum Volkswagen

Beim Ur-GTI, Rheila Golf oder Golf GTI Limited kommen Sie ins Schwärmen? Wenn Sie ein Fan des GTI sind und Ihren Traumwagen gerne einmal bildlich in Szene setzen möchten, dann machen Sie mit bei der Fotoaktion im AutoMuseum Volkswagen! Vom 15. August bis 11. September 2016 können Besucher ihr schönstes Foto aus der Sonderausstellung „Starke Typen. Das Beste aus 40 Jahren Golf GTI" einreichen. Eine fachkundige Jury wählt die drei besten Motive aus. Den drei Gewinnern winkt ein Gutschein für den Museums-Shop in Höhe von 50,-  €, 30,- € oder 20,- € (auch online einlösbar).

 

Ihr Foto senden Sie bitte bis 11. September 2016 an info@automuseum-volkswagen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 


 

1. August 2016

Ein Motor namens H: 50 Jahre 1500er

Er hat „mehr Kraft. Er kommt schnell von Kreuzungen runter. Er ist schneller beim Überholen. Und schneller über alle Berge." Es ist ein neues Fahrgefühl, das im Verkaufsprospekt vom August beworben wird. Die Kraft-Spritze, die viele Volkswagen ab 1. August 1966 weiter nach vorn brachte: der 1,5-Liter-Motor mit dem Kennbuchstaben H.

 

Der neue große Motor bietet 44 PS – immerhin 10 PS mehr als die 1,2-l-Variante. Was 50 Jahre später marginal erscheinen mag, wird 1966 von Fahrern und Fachwelt mit Freude aufgenommen. Mehr Durchzug und Dauerleistung verspricht der neue Motor im Heck: Ab sofort bringt er den Käfer, das Käfer Cabriolet und den Karmann Ghia Typ 14 auf Touren, bis 125 km/h Höchstgeschwindigkeit sind nun möglich. Ab Fahrgestellnummer 117 000 003 ist der 1.500-ccm-Motor im Einsatz.

 

Mit dem 1500er-Motor wird auch in puncto Sicherheit nachgelegt. Scheibenbremsen an der Vorderachse lösen die Trommelbremse ab. Die Scheibenräder für die Scheibenbremse werden vergrößert, es gibt nur noch vier statt fünf Radschrauben und die Form der Radkappen ändert sich. Das neue Zweikreis-Bremssystem kommt ab August 1966 beim Käfer, Käfer Cabriolet, Typ 3 und Fridolin zum Einsatz. Andere Modelle ziehen später nach.

 

Neue Kraft mit H: der Volkswagen 1500er Motor

 


 

Juli 2016

Pole-Position für den Corrado: Platz eins der begehrtesten Youngtimer

Sportlich, dynamisch und durchsetzungsstark: Der Volkswagen Corrado konnte sich bei den Top Ten der begehrtesten Youngtimer auf AutoScout24.com erfolgreich auf der Pole-Position platzieren. Aktuell zählt das Automarktportal mehr als 33.000 Fahrzeuge zur Kategorie Youngtimer. Insgesamt schafften es drei Volkswagen auf die Liste der zehn beliebtesten Youngtimer.

 

Der von 1988 bis 1995 produzierte Corrado war einst als Nachfolger für den Scirocco II angedacht, dann aber eine Fahrzeugklasse höher positioniert worden. Auf Basis des Golf II verfeinert, überzeugte das bei Karmann in Osnabrück produzierte 2+2-sitzige Sport-Coupé durch seine markante und dynamische Optik. Technische Finessen wie ein automatisch ausfahrender Heckspoiler und ein aufgeladener G60-Motor mit 160 PS oder der 190 PS starke VR6 machten den Corrado bei kompakter Alltagstauglichkeit zu einem besonderen Sportler aus dem Hause Volkswagen – und heute zu einem gesuchten Youngtimer.

 

 

Auf Platz zwei der Top Ten landete ein Klassiker von Volkswagen Nutzfahrzeuge: der T3. Der Transporter der dritten Generation, von 1979 bis 1992 gebaut, erlebte den Wechsel von Luft- zur Wasserkühlung hautnah mit. Der kantige Bulli hat heute ohne Zweifel Kultstatus erreicht.

 

Den sechsten Platz des Youngtimer-Rankings von AutoScout24 belegt das deutschlandweit verbreitetste Modell, der Volkswagen Golf. Bei den Youngtimern haben hier vor allem der Golf II GTI und Golf III GTI die Nase vorn.

 

Drei von zehn Plätzen belegen Youngtimer von Volkswagen – ein überzeugendes Ergebnis. Mit 2,4 Millionen Gebraucht- und Neuwagen in 18 Ländern und über 10 Millionen monatlichen Nutzern gilt AutoScout24 als größter europaweiter Online-Automarkt. Für das Ranking wurden die durchschnittlich häufigsten Detailseitenaufrufe von März bis Mai 2016 ermittelt.

 


 

Juni 2016

British Birthday Party: Goodwood Festival of Speed 2016

Very British und very extraordinary. Wenn der Earl of March and Kinrara zum automobilen Event der Extraklasse nach Chichester bittet, zögert niemand lange. Alles was Rang und Namen hat ist gern dabei, wenn Charles Henry Gordon-Lennox die Tore seines Anwesens für den Motorsport öffnet: Das legendäre Goodwood Festival of Speed ist eine der außergewöhnlichsten Veranstaltungen für klassische Automobile und Rennwagen aller Epochen. Wer hier teilnehmen darf, darf sich geehrt fühlen.

 

Und so wurde in diesem Jahr auf Goodwood House auch einem Jubilar aus Wolfsburg eine besondere Ehre zuteil: der Golf GTI feierte in West-Sussex stilvoll seine vier Jahrzehnte. 40 Jahre GTI waren Anlass genug, einen Golf I GTI Rennwagen und den neuen Golf GTI Clubsport S nach England zu schicken. Die beiden GTI hatten zudem kraftvolle Begleitung: der Polo R WRC war ebenfalls in Festivallaune. Und so gingen der Jubilar in der Rennversion und der Weltmeister beim legendären Hillclimb dann gemeinsam an den Start – prominent pilotiert. Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck holte alles aus dem Golf I GTI heraus und Rallyeprofi Jari-Matti Latvala steuerte gewohnt souverän den Polo R WRC. Auf der 1,86 Kilometer langen Bergrennstrecke im Park von Goodwood House bewährte sich der Golf I GTI in bester Sportlermanier, sehr zu Strietzel Stucks Zufriedenheit: „Bei viel Regen hatte ich es im Einser-GTI mit 220 PS bei nur 880 Kilogramm und Vorderachsdifferentialsperre natürlich extrem gut. Der GTI, der ging super."

Festival of Spaß: Volkswagen beim Speed-Spektakel auf Goodwood House

 

Das Goodwood Festival of Speed 2016 verzeichnete trotz wechselhaften Wetters in Südengland mit 180.000 Zuschauern an drei Festivaltagen neue Rekorde. Für Strietzel Stuck war die Teilnahme in Goodwood ein echter Höhepunkt: „Das Who is Who des Motorsports trifft man in Goodwood. Und dass Lord March das schöne Goodwood House jedes Jahr zur Verfügung stellt, ist bemerkenswert und auch britisch beeindruckend. Das ist eben England: absolut hochwertig, elegant, respektvolle Besucher – eine einmalige Veranstaltung! Es ist eine absolute Auszeichnung, beim Festival of Speed starten zu dürfen."

 

 


 

 

9. Juni bis 18. September 2016

40 Jahre Golf GTI: starke Typen im AutoMuseum

Die Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag des Golf GTI gehen in die nächste Runde: Vom 9. Juni bis 18. September 2016 ehrt das AutoMuseum Volkswagen in Wolfsburg den Kompaktsportler mit der Sonderausstellung "Starke Typen. Das Beste aus 40 Jahren Golf GTI". Neben Vertretern der sieben Generationen des GTI werden wieder zahlreiche Spezialmodelle der ersten und zweiten Generation präsentiert – beispielsweise die viertürige Studie von 1977 aus dem Privatbesitz von Designer Giorgio Giugiaro, ein exklusiver GTI 16S mit Oettinger-Vierventiler oder der nur 71 Mal bei Volkswagen Motorsport gebaute Golf II Limited mit 210 PS starkem G60-Motor. Abgerundet wird die Ausstellung mit der Golf GTI Roadster-Studie von 2014 und – besonders für die Damenwelt von Interesse – einer Modekollektion aus GTI-Stoffen.

 


 

26. April 2016

Abschied vom "Frisiermeister"

Die Nachricht ist wahr, ihr Inhalt voller Traurigkeit: Theo Decker ist tot. Der "Frisiermeister" unzähliger Volkswagen Käfer starb am 21. April 2016 im Alter von 82 Jahren. Er hinterlässt seine Ehefrau Isolde, die mit ihm gemeinsam 1958 das Geschäft mit den schnellen Käfern begründete – und eine tief getroffene Käfer-Szene, der Theo Decker zeitlebens "Feuer unterm Ansaugrohr" machte. Legendär sind seine Kraft-Konzerte, die er dem Käfer unter dem Kürzel TDE (für Theo Decker Essen) bescherte: Dank TDE-Zweifachvergaser- und Doppelvergaser-Umbausätzen, scharfen Nockenwellen, geänderten Kolben, bearbeiteten Zylinderköpfen und sogar einbaufertigen Hochleistungsmotoren erlebte der Käfer leistungsmäßige Höhenflüge wie nie zuvor.

 

Die stets selbst gefertigten Tuning-Kits für die heißen Kisten gingen weg wie warme Semmeln. Nicht ganz unschuldig daran war sicherlich auch der 1965 von Huschke von Hanstein und Theo Decker initiierte "Import" der erfolgreichen Formel-Vau-Rennserie aus den USA nach Europa. Gleichzeitig bot Decker auch Tuningteile der amerikanischen Firma Empi an. Ölkrise, der Wechsel vom Käfer zum Golf und das Erscheinen des Golf GTI zwangen Decker umzudenken: Er wurde Autohändler, aber nur bis 1980, dann griff das Tuning wieder nach ihm. Viele Bücher über das "Schnellermachen" sind unter seinem Namen entstanden, seit 2001 erschien die Magazin-Reihe "Theo Deckers VW-Werkstatt". Und zuletzt gab es sogar wieder vom Theo selbst getunte Käfer – sein offiziell letzter ist seit einigen Jahren fester und geliebter Bestandteil des Fahrzeugpools von Volkswagen Classic. Wir werden dem "Frisiermeister" ein rasendes Andenken bewahren. Gute Reise, lieber Theo Decker.

 



11. März 2016

Der famose Sechser feiert Geburtstag

Der erste Sechszylinder-Benziner von Volkswagen feiert seinen 25. Geburtstag: Im März 1991 wurde der neue VR6-Motor im Passat B3 präsentiert. Bald darauf debütierte das 174 PS starke Aggregat auch im Golf, im Vento und im Sportwagen Corrado. Mit etwas weniger Leistung wurde die Maschine zudem im T4 angeboten.

Technik-Pionier mit sechs Töpfen: der kompakte Sechszylinder von Volkswagen feiert sein 25. Jubiläum

 

Das Revolutionäre am VR6-Motor war seine Bauweise: ein raffinierter Mix aus klassischem Reihen- und V-Motor – daher auch die Buchstaben "VR" in der Bezeichnung. Im Gegensatz zum traditionellen V-Motor, dessen Zylinderbänke in V-Form und üblicherweise im 60- oder 90-Grad-Winkel platziert sind, beträgt der Winkel beim VR-Konzept von Volkswagen nur 15 Grad. Das Ergebnis ist eine äußerst kompakte Bauform. Sie ermöglichte es, dieses Premium-Aggregat auch in auf Frontantrieb ausgelegten Fahrzeugen der Kompaktklasse wie dem Golf quer einzubauen. Dessen Fahrer kamen nun in den Genuss einer Motorcharakteristik, wie man sie bis dato nur von deutlich höher positionierten Wagen kannte: satter Durchzug in jeder Lage, seidiger, vibrationsarmer Lauf und natürlich der charakteristische Sound.

 

Auf der Suche nach Teilen für Ihren VR6? Jubiläumsaktion bei Volkswagen Classic Parts

Und falls Sie zu den glücklichen VR6-Besitzern zählen, schauen Sie doch mal im Volkswagen Classic Parts Shop vorbei: Zum VR6-Jubiläum gibt es noch bis zum 31. März 2016 eine Rabattaktion mit reduzierten Preisen auf ausgewählte VR6-Teile. Damit Ihr Sechszylinder auch nach 25 Jahren nicht von gestern ist.

 


 

8. März 2016

Bulli-Bauer feiern rundes Ding: sechs Jahrzehnte Transporterwerk Hannover

Der Bulli – neben dem Käfer einer der Volkswagen Klassiker schlechthin und einer mit hohem und stetig steigendem Sympathiefaktor. Der Volkswagen Typ 2 Transporter, so seine Werksbezeichnung, bewegt die Menschen seit 1950. Seit dem 8. März 1956 aber ist der Standort Hannover fest mit dem Bulli verknüpft: Vor genau 60 Jahren liefen hier im neu errichteten Transporterwerk Hannover die ersten Fahrzeuge vom Band.

 

Die beliebten Nutzfahrzeuge kamen noch in den ersten sechs Jahren aus Wolfsburg. Recht schnell konnte die Produktionskapazität im Wolfsburger Stammwerk der Nachfrage nach dem "Lastesel des Wirtschaftswunders" nicht mehr gerecht werden. Ein neues Werk wurde dringend benötigt und Professor Heinrich Nordhoff, damals Generaldirektor der Volkswagenwerk GmbH, entschied sich schließlich für Hannover als Standort. Am 1. März 1955 wurde hierfür der Grundstein gelegt und fortan im Eiltempo gebaut. Währenddessen brachte Volkswagen bereits die neue Mitarbeiter auf Spur: Mit einem Sonderzug ging es für die neuen Kollegen jeden Morgen um 4:10 Uhr nach Wolfsburg, wo sie in die Produktion des Transporter eingewiesen wurden. Nach nur einem Jahr Bauzeit konnten dann 1956 schließlich 4.000 Mitarbeiter in Hannover mit der Produktion von 230 Transportern pro Tag starten.

 

Und der Erfolg des Volkswagen Bus sollte viele weitere Exemplare und Generationen, auch von engagierten Mitarbeitern, folgen lassen: 1962 feierte die Belegschaft den einmillionsten Hannoveraner Volkswagen Transporter. Im Zuge der Neustrukturierung der Volkswagen AG wurde Volkswagen Nutzfahrzeuge 2002 eine eigenständige Konzernmarke mit Sitz im Traditionswerk Hannover. Heute umfasst das Stammwerk der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge eine Gesamtwerkfläche von 1.091.000 Quadratmetern. Der Standort ist mit 14.500 Arbeitsplätzen der größte industrielle Arbeitgeber und mit 750 Auszubildenden der größte Ausbildungsbetrieb in der Region Hannover. Und die Erfolgsbilanz seit 8. März 1956 ist stattlich: Bis heute sind es rund neuneinhalb Millionen Fahrzeuge der Transporter-Baureihe in der mittlerweile sechsten Generation, die in der niedersächsischen Landeshauptstadt produziert wurden.

 
"Die Bullibauer"

Sechs Jahrzehnten Erfolgsgeschichte in Hannover Stöcken ist auch eine umfassende Ausstellung gewidmet. Das Historische Museum Hannover zeigt vom 9. März bis zum 26. Juni 2016 in einer Sonderausstellung den Beginn des Transporterbaus bis heute: Fahrzeuge aus der werkseigenen Sammlung, Zeitzeugen-Videos, Materialien und Exponate aus der abwechslungsreichen Werksgeschichte, sowie Aktionsflächen zu aktuellen Produktionsabläufen und Berufsbildern werden präsentiert.

 

Zur Website der Ausstellung im Historischen Museum Hannover: "Die Bullibauer"

 


 

2. März 2016

Liebesgrüße aus Wolfsburg: limitierte Postkarten-Edition

SMS, E-Mail, kurz getippt und ab – digitale Nachrichten bekommt man zuhauf. Aber wann haben Sie sich das letzte Mal über nette Post im Briefkasten gefreut, so ganz analog und handgeschrieben? Machen Sie anderen doch mal wieder diese Freude.

 

Für Volkswagen Liebhaber gibt es jetzt zehn gute Gründe dafür: Die Postkarten-Edition, die das AutoMuseum Volkswagen frisch aufgelegt hat. Zehn Motive, zehn besondere Klassiker, zehn Liebeserklärungen. Schöner kann man derzeit nicht aus Wolfsburg grüßen.

 

Aber egal, ob Sie sie verschicken oder sich selbst daran erfreuen wollen, überlegen Sie in jedem Fall nicht zu lange: Die Postkaren-Edition ist limitiert. Und bei einem Preis von nur 50 Cent pro Stück könnten die Karten im Pulsbeschleunigertempo vergriffen sein. 

 

Deshalb: Schnell in die Wolfsburger Dieselstraße düsen oder Ihre Lieblingsmotive online beim AutoMuseum Volkswagen bestellen. 

 

Die kommen an: die limitierten Postkarten aus dem Automuseum Volkswagen 

 


 

3. März bis 29. Mai 2016

Hier geht's um die Wurst!

Ein begehrtes Originalteil. In zwei Größen verfügbar. Wird im Werk traditionell schon um acht Uhr geliefert. Über Buchenholz geräuchert, ohne unnötige Zusatzstoffe. Nur halb so viel Fett wie ein durchschnittlicher Vertreter seiner Art. Und vor allem: unglaublich lecker – und das seit 1973. Ein kulinarischer Klassiker: die Volkswagen Currywurst.

 

Den Volkswagen Bauernhof, mit Schweinezucht auf dem Werksgelände in Wolfsburg, von dem einst das Fleisch kam, gibt es nicht mehr. Das kommt jetzt aus der Region. Aber die Curry-Bockwurst, die Fleischer 1973 für die Werksangehörigen entwickelten, die gibt es immer noch. Seit über 40 Jahren ist sie fester Bestandteil der Werksverköstigung – und auch darüber hinaus mittlerweile legendär. Zu Recht! Wer sich jemals in die lange Schlange z. B. vor einem Volkswagen Currywurst-Bulli erfolgreich eingereiht hat, weiß, warum.

 

Diesem "Volkswagen Originalteil" widmet das AutoMuseum Volkswagen jetzt eine Sonderausstellung: "Werkskultur: Sie schmeckt und schmeckt und schmeckt. Die Volkswagen Currywurst". Vom 3. März bis 29. Mai 2016 geht's im Museum um die besondere Wurst.

 

Hunger bekommen? Wir jetzt auch. Also: nichts wie hin ins AutoMuseum Volkswagen in Wolfsburg.

 


 

15. Februar 2016

Jubiläum in Zwickau: ein Vierteljahrhundert Golf made in Sachsen

Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass im Fahrzeugwerk Zwickau neben dem bereits 5.000. Volkswagen Polo auch ein erster Golf vom Band lief. Dieses Exemplar der zweiten Generation bildete den Auftakt zu einer erfolgreichen Entwicklung in Sachsen. Während 1991 noch mit einer Tagesproduktion von 150 Fahrzeugen gestartet wurde, können heute bis zu 1.150 Einheiten täglich gebaut werden. 25 Jahre später kann man in Sachsen stolz auf mehr als 2,7 Millionen gebaute Golf blicken. "Der Golf ist das meistgebaute Volkswagen Modell aller Zeiten. Dass wir dieses Produkt im Fahrzeugwerk Zwickau seit einem Vierteljahrhundert fertigen können, zeigt das Vertrauen in unseren Standort und ist gleichzeitig das Resultat einer starken Mannschaftsleistung", sagt Prof. Dr. Siegfried Fiebig, Geschäftsführer Technik und Logistik und Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH.

 

Der erste sächsische Volkswagen Golf II ging derzeit übrigens als Spende an den Arbeitersamariterbund Zwickau. Seit dem 16. Februar 1991 sind mittlerweile sechs Generationen Golf in Sachsen gefertigt worden. 1990 startete im Zwickauer Fahrzeugwerk (damals Mosel) mit einem alpinweißen ein Polo II die Produktion des ersten Volkswagen, heute werden hier Golf, Golf Variant, Passat Variant und Karosserien für Phaeton und die Bentley Continental Baureihe hergestellt. Mittlerweile ist das Fahrzeugwerk Zwickau auch Leitwerk für den Golf Variant, der seit Mai 2013 exklusiv in Sachsen gefertigt wird.

 


 

Sonderexemplar im Naturkundemuseum: vierbeiniger Käfer in Ohio gesichtet

In der Welt der Insekten stellen die Käfer die größte Ordnung dar. Etwa 350.000 Arten sind weltweit bekannt, und ständig kommen neue hinzu. Ein einzigartiges Exemplar ist nun im US-amerikanischen Bundesstaat Ohio gesichtet worden. Obwohl Käfer bekanntlich zur Übergattung der Sechsfüßer gehören, ist in Cleveland ein Sondermodell mit nur vier – nun ja, sagen wir einmal: Fortbewegungsextremitäten aufgetaucht. Wegen seiner Seltenheit fand das Einzelstück sofort Aufnahme in die Insektensammlung des Cleveland Museum of Natural History.

 

Der kleine Käfer mit deutschen Wurzeln ist noch namenlos und wurde zudem dezent platziert. Der aufmerksame Besucher wird ihn allerdings entdecken – und dies mit großer Freude quittieren. Die Anzahl der Fingerabdrücke, die sich auf dem Insekten-Schaukasten in Höhe des Käferexponats finden, sprechen für eine hohe und begeisterte Entdeckerquote, so das Museum.

 

Bevor Sie jedoch im Sommer mit Kescher bewappnet selbst auf Pirsch gehen und dafür vielleicht kritische Blicke ernten – die Suche bliebe erfolglos. Das genaue Datum des Einfangens dieses Exemplars ist nicht bekannt. Überliefert ist nur, dass der Leiter der Abteilung "Wirbellose Zoologie" einst die lustige Idee hatte, den kleinen Beetle unkommentiert in der Insektensammlung unterzubringen. Damit der deutsche Krabbler zwischen den anderen genadelten Insekten nicht gleich orange leuchtend ins Auge fiel, ließ der Präparator diesem Exponat eine dunkle Farbwäsche angedeihen. Seitdem ist das Miniaturmodell des Volkswagen Käfer eines der beliebtesten der humorvollen Sonderobjekte, die es im ganzen Museum für besonders aufmerksame Besucher zu entdecken gibt.

Cleveland Museum of Natural History: Überraschung in der Insektensammlung

 

Sollten Sie gerade in der Gegend sein und neben anderem naturkundlich Spannendem auch einmal den "Coleoptera Wolfsburgi" entdecken wollen, nur zu! Das Museum bietet Ausstellungen und Action für alle Altersschichten. Website des Cleveland Museum of Natural History

 


 

5. bis 7. Februar 2016

Bremen Classic Motorshow: Die 70er lassen grüßen!

Die neue Klassik-Saison wird traditionell mit der Bremen Classic Motorshow eingeläutet. Vom 5. bis 7. Februar 2016 trifft sich die Szene in den Messehallen der Hansestadt, um klassische Automobile aus verschiedenen Dekaden zu bestaunen, Benzingespräche zu führen und vielleicht – mit etwas Glück – ein Schnäppchen zu machen und einen neuen Klassiker für die eigene Garage zu erwerben. Volkswagen Classic wird mit einer spektakulären Karmann-Studie vor Ort sein.

Die diesjährige Bremen Classic Motorshow findet unter dem Motto "Die 70er – einfach keil" statt. Schrille Farben, harte Kanten, aber auch geschwungene GT-Formen dieser Ära werden im Mittelpunkt stehen. Volkswagen Classic hat dafür genau das richtige Exponat parat: den spektakulären Karmann Cheetah, dessen kantige Roadster-Karosserie die Blicke der Besucher auf sich ziehen wird.

Des weiteren kommen Käfer-Freunde in diesem Jahr voll auf ihre Kosten: Fünf originale Käfer aus Bauzeiträumen der 1950er bis 1980er Jahre werden zu Gast sein – darunter auch eine seltene "Brezel" im Bestzustand. Der Jüngste des Käfer-Quintetts stammt aus dem Jahr 1985, wurde aus Mexiko importiert und ist dem Auslieferungszustand so nah, dass man das Wachs in den Hohlräumen seiner Karosserie quasi noch riechen kann.

Bremen Classic Motorshow
5. bis 7. Februar 2016, Bremen
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14. Januar bis 13. März 2016

Sonderausstellung im AutoMuseum: "Detailverliebt: Volkswagen-Modelle im Foto-Objektiv."

Für alle Fans von moderner Fotografie und historischen Fahrzeugen bietet das AutoMuseum Volkswagen derzeit die perfekte Kombination: eine Fotoausstellung aus der Reihe "MobilArt. Kunst im AutoMuseum Volkswagen." Die 36 Fotografien sind Arbeiten mit den Klassikern vom AutoMuseum in der Wolfsburger Dieselstraße. Von der liebevollen Detailaufnahme bis zum Fahrzeugarrangement zeigen die Bilder die individuellen Sichtweisen verschiedener Fotografen.

 

Die zweite Ausstellung im Rahmen der MobilArt entstand in Kooperation mit dem fotoclub wolfsburg e. V. Die Exponate sind eine Auswahl aus den entstandenen Motiven eines automobilen Fotografie-Workshops, bei dem 140 Fahrzeuge aus und im AutoMuseum zur Verfügung gestanden hatten.

 

Die Sonderausstellung "Detailverliebt: Volkswagen-Modelle im Foto-Objektiv." ist bis zum 13. März 2016 im AutoMuseum Volkswagen in Wolfsburg zu sehen.

 


 

5. November 2015 bis 21. Februar 2016

"Stadt. Land. Fluss." im AutoMuseum: Freizeitautos von Volkswagen in der neuen Sonderausstellung

Sonnige Strandtage im Apal Jet Buggy, lässiges Cruisen auf dem Rewaco HS 4 Chopper oder mit dem Maggolino Messina Baden gehen – egal was Sie mit Ihrem Volkswagen unternehmen, Hauptsache, es macht Spaß. Die automobilen Spielarten sind dabei vielfältig und der Kreativität wenig Grenzen gesetzt. 17 solcher Fahrzeuge mit hohem Spaßfaktor zeigt die neue Sonderausstellung der Stiftung AutoMuseum Volkswagen: "Stadt, Land, Fluss" – Freizeitautos von Volkswagen.

 

Der Freizeitspaß mit Volkswagen steht im Fokus der Ausstellung, die am 5. November 2015 eröffnet wird: Ausgefallene Käfer-Umbauten wie der Baja California oder Jolly, Buggy-Varianten, die sofort vom Strandausflug träumen lassen oder auch Käfer-Motoren auf zwei oder drei Rädern werden präsentiert. Ebenso zeigt sich der Golf als hervorragende Basis für automobile Freizeitaktivitäten.

 

Dank der Unterstützung internationaler Fans sowie Volkswagen Classic und der Automobilsammlung Volkswagen Osnabrück, können sich die Besucher auf eine einzigartige Ausstellung freuen.

 

Sie wollen auch mehr Abwechslung in Ihrer Freizeit? Wozu erst auf die guten Vorsätze im neuen Jahr hoffen – die Ausstellung ist ab sofort und (verlängert) bis zum 21. Februar 2016 im AutoMuseum Volkswagen in Wolfsburg zu sehen.

 


 

Spendenaktion – noch bis 20. Januar 2016

Freude spenden, Fridolin fahren?

Der Jahresausklang – besinnlich, freudig, Zeit der Geschenke und Spenden, das Fest der Nächstenliebe erinnert daran, öfter selbstlos zu sein. Wie wäre es, wenn Sie beim nächsten Weihnachtsmarktbesuch das Geld für die letzten zwei, drei Glühwein beiseitelegen und damit etwas Gutes tun? Vielleicht dankt es Ihnen auch Ihr Kopf, aber vor allem helfen Sie damit anderen Menschen – und werden möglicherweise stolzer Besitzer eines Volkswagen Typ 147. Fridolin statt Glühwein? Kein schlechter Tausch.

 

Aber auch unabhängig von winterlichen Heißgetränken können Sie gerade helfen und dabei gewinnen: Die traditionelle Oldtimer-Spendenaktion der Lebenshilfe Gießen e.V. läuft auf Hochtouren. Noch bis zum 20. Januar können Sie für Projekte für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung spenden – und gleichzeitig an der Verlosung von acht Klassikern teilnehmen.

 

Die Oldtimer-Spendenaktion hat sich mittlerweile fest am Jahresende etabliert. Bei dieser Wohltätigkeitsaktion werden bereits zum 21. Mal Fahrzeuge verlost, die für diesen guten Zweck zur Verfügung gestellt wurden. Mit einer Spende ab nur nur fünf Euro nehmen Sie automatisch an der Verlosung teil. Der Erlös der Spendenaktion 2015 fließt in Wohnraum für von Autismus betroffene Menschen.

 

Spenden und Einsteigen: Die 21. Oldtimer-Spendenaktion der Lebenshilfe Gießen e.V. 

 

Die Lebenshilfe Gießen e. V. ist seit Jahrzehnten in der Oldtimer-Szene aktiv und weithin bekannt. Der Verein verbindet automobile Begeisterung mit gemeinnützigem Engagement für die Unterstützung und Betreuung von Menschen mit geistiger, psychischer und Mehrfachbehinderung im Landkreis Gießen. Tina Gorschlüter und Reinhard Schade sind regelmäßig für den guten Zweck bei zahlreichen Klassiker-Veranstaltungen unterwegs und wurden für ihren unermüdlichen Einsatz bereits mit einem Sonderpreis des "Goldenes Klassik-Lenkrads" ausgezeichnet.

 

Unter den acht Oldtimer-Preisen ist in diesem Jahr auch ein seltener Volkswagen: ein Typ 147 von 1973, genannt Fridolin. Der Kleintransporter wurde zwischen 1964 und 1974 gebaut und war ein für die Deutsche Bundespost konzipiertes Fahrzeug – mit Komponenten des Karmann Ghia Typ 14, Käfer, Typ 3 und T1. Nur wenige Exemplare haben bis heute überlebt, und so ist der von Dunlop komplett restaurierte und gespendete Fridolin ein ganz besonderer Gewinn.