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Gastbeitrag

Ewan McGregor: „Der Käfer ist mein absolutes Lieblingsauto!“

Ewan McGregor

Er ist Schauspieler und Hollywood-Star, aber auch Volkswagen Enthusiast, liebt Käfer und Bulli und hat eine feine Klassiker-Sammlung. Und Ewan McGregor ist seit 2022 auch Markenbotschafter – und repräsentiert die neue vollelektrische Ikone in der Volkswagen Familie.

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Der Hollywoodschauspieler Ewan McGregor – bekannt aus Blockbustern wie „Star Wars“ und Filmen wie „Trainspotting“ oder „Moulin Rouge“ – war schon immer ein großer Volkswagen Fan. Bereits als Teenager arbeitete der Schotte als Tellerwäscher, um sich seinen ersten Käfer kaufen zu können. Ewan McGregor ist ein echter Autoliebhaber und seine Leidenschaft spiegelt sich auch in seiner Fahrzeugsammlung wider – eine Handvoll luftgekühlter Volkswagen ist natürlich auch darunter. Klassische Formen und moderne Antriebe passen für ihn gut zusammen.

Ewan McGregor über Käfer, Bulli und Elektromobilität

Als neuer Markenbotschafter ist er die beste Besetzung: Wer könnte die neue Volkswagen Ikone ID. Buzz* überzeugender repräsentieren als ein weltbekannter Bulli-Fan? Bei einem Besuch in Wolfsburg und Hannover hatte Ewan McGregor auch die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der ID. Buzz Produktion zu werfen. Und sprach darüber, was ihn wirklich antreibt und warum E-Mobilität die Zukunft ist.

Mr. McGregor, Sie hatten Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Volkswagen Werks in Wolfsburg und auf die Produktion der neuen Volkswagen Ikone, des Buzz*, in Hannover zu werfen. Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Ewan McGregor: Das war ein ganz besonderer Tag für mich. Ich bin ein großer Volkswagen Fan, seit ich als 16-Jähriger meinen ersten Volkswagen gekauft habe und dann warten musste, bis ich ihn endlich fahren durfte. Seitdem bin ich auch Volkswagen Sammler. Das Werk zu besuchen, in dem mein schöner Käfer, Baujahr 1954, vom Band lief, und all diese beeindruckenden Werksgebäude in Wolfsburg zu erleben, war wirklich großartig.
Aufregend war es auch in Hannover – wo die Busse und Nutzfahrzeuge gebaut werden. Dort konnte ich mir die eigentliche Fertigungslinie ansehen und die Herstellung des ID. Buzz mitverfolgen – von den nackten Rohkarossen an … Ich habe mich auch mit einigen Volkswagen Mitarbeitern in der Fabrik unterhalten und es war spannend, die Roboter bei der Arbeit zu beobachten. Kurzum: Ich fühlte mich wie ein Kind im Süßwarenladen!

*(ID. Buzz Pro: Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 18,9; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++)

Wann hat eigentlich Ihre Lovestory mit Volkswagen angefangen?

Das fing schon als Kind an. Meine Eltern fuhren in den 70er-Jahren einen Käfer. Und wir machten immer diese langen Urlaubsfahren – von Schottland nach Frankreich in die Bretagne. Jedes Jahr fuhren wir zum Campen in eine Stadt namens Carnac. Meine Eltern verfrachteten uns abends im Schlafanzug in den Käfer und wir fuhren über Nacht, damit wir schlafen konnten. Anschließend nahmen wir die Fähre und setzten zu unserem Urlaubsziel über. Ich schätze, zu dieser Zeit begann meine echte Liebe zu diesem Auto. Später, als ich nach Kalifornien zog, erwarb ich meinen ersten Volkswagen Transporter, einen frühen T2 mit geteilter Windschutzscheibe. Und seitdem finde ich auch VW Busse cool.

Der schottische Schauspieler liebt Volkswagen Käfer seit seiner Kindheit.

Als Teenager sollen Sie in einer Hotelküche gearbeitet haben, um für Ihren ersten Käfer zu sparen. Stimmt das?

Ja, mit 14 Jahren habe ich bereits an den Wochenenden als Tellerwäscher im „Murraypark Hotel“ in Crieff (Perthshire/Schottland) gearbeitet. Innerhalb von zwei Jahren konnte ich 500 Pfund sparen. Dann haben mein Vater und ich die Zeitungen durchstöbert und ich fand endlich mein erstes Auto. Ich weiß nicht mehr, ob wir nach einem Käfer gesucht haben oder ob es das einzige Auto war, das ich mir leisten konnte. Aber es hat mein Leben verändert. Wenn man sein erstes eigenes Auto bekommt und hinter dem Steuer sitzen darf, ist das Gefühl von Unabhängigkeit einfach klasse. Ich habe meinen Käfer wirklich geliebt. Noch Jahre später habe ich versucht, ihn wiederzufinden. Denn leider musste ich ihn verkaufen, um meine Ausbildung auf der Schauspielschule zu finanzieren.

Auch wenn Sie Ihren Käfer verkaufen mussten, war dies sicherlich eine gute Investition in Ihre zukünftige Karriere…

Allerdings! Aber nach einiger Zeit wollte ich mein geliebtes Auto zurückhaben. Ich habe meinen Käfer gesucht, ihn aber leider nicht wiedergefunden, da er zuletzt Anfang der 90er-Jahre zugelassen war. Schade, aber er ist einfach verschwunden.

Stilvoll cruisen: Der Käfer von 1954 ist Ewan McGregors erklärter Favorit.

Heute sammeln Sie leidenschaftlich Klassiker und besitzen eine exquisite Autosammlung. Einige davon sind Volkswagen – wie viele genau?

Ich besitze drei Käfer und einen T1 Pritschenwagen in Los Angeles und ich habe noch einen weiteren Volkswagen Transporter in England gekauft. Es ist ein Linkslenker, den ich gerade von einem Freund wieder mit dem Originallack restaurieren lasse.

Und Ihr blauer Käfer von 1954 fährt sogar elektrisch! Erzählen Sie uns, warum Sie ihn umgerüstet haben?

Ich habe schon einige E-Autos gefahren und mochte das Fahrgefühl – die enorme Leistung spürt man beim Gasgeben sofort. Das hat mich wirklich fasziniert, auf den langen Trips mit meinem Freund auf unseren elektrischen Motorrädern. Und dann hörte ich von einem Unternehmen namens EV West in San Diego, das historische Autos auf Elektroantrieb umrüstet. Mein Lieblingsauto ist mein Käfer von 1954 mit ovalem Heckfenster. Ich dachte einfach, dass ich ihn häufiger nutzen würde, wenn er elektrisch fahren würde. Und so ist es auch – ich bin damit ständig in Los Angeles unterwegs. Der Käfer ist mein absolutes Lieblingsauto! Und jetzt kann ich meine Mitfahrer sogar hören, wenn sie sich unterhalten. Früher, mit dem alten Antrieb, war es echt laut im Innenraum. Und selbstverständlich ist E-Mobilität die Zukunft. Sie passt sehr gut zu meinem Lifestyle – ich habe gerade auch ein Solarsystem in meinem Haus installiert.

Lieblingsauto mit E-Herz: Sein Ovali-Käfer wurde professionell elektrifiziert.

Sie haben fünf Kinder – machen Sie sich Sorgen, wenn Sie über die Umweltverschmutzung auf unserem Planeten nachdenken? Und – wie nachhaltig ist Ihr persönlicher Lebensstil?

Leider ist die Umweltverschmutzung auf unserem schönen Planeten ein großes Problem und selbstverständlich mache ich mir Gedanken über die Zukunft meiner Kinder und die Zukunft ihrer Kinder. Ganz ehrlich: Man möchte doch für den Klimaschutz einfach das Bestmögliche tun. Ich bin kein Aktivist, aber ich halte stets Augen und Ohren offen und versuche, mich zu informieren, welche Möglichkeiten es gibt, um unsere Erde besser vor Umweltproblemen zu schützen. Ich tue, was ich kann, deshalb habe ich eine Solaranlage in meinem Haus und speichere die Energie in Batterien. Ich lasse größere Elektrogeräte, wie die Waschmaschine, einfach tagsüber laufen, da die Energie dann direkt von der Sonne geliefert wird. Ich lade auch mein Elektroauto, meinen 1954er Käfer, tagsüber auf, wenn die Sonneneinstrahlung auf den Solarpanels stärker ist. Ich habe einen Brunnen in meinem Haus und fördere das Wasser mit Solarenergie. Damit bewässere ich dann mein Grundstück. Das Ganze ist ein hervorragendes Null-Emissionen-System, das ich mit großer Leidenschaft umgesetzt habe.

In Hannover konnten Sie bereits Ihren ID. Buzz konfigurieren. Wie sieht er aus?

Ich kann Ihnen verraten, dass ich mich für Orange als Farbe entschieden habe. Allgemein denke ich, dass der ID. Buzz ein praktisches und sicheres Auto ist, aber auch richtig Spaß macht – das kommt bei neuen Autos nicht so oft vor. Der ID. Buzz hat wirklich Charakter, das ist ungewöhnlich für ein neues Auto. Und: Der ID. Buzz zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Er strahlt Lebensfreude aus – er sieht von innen genauso gut aus wie von außen. Ich finde, es ist ein „happy“ Fahrzeug.

Und wohin geht Ihr erster Ausflug mit Ihrem „happy“ ID. Buzz?

Ich denke, ich fahre die Küste hoch. Ich lebe in Kalifornien. Vielleicht fahre ich den Pacific Coast Highway entlang, eine wunderschöne Straße, die bis San Francisco und noch weiter führt.

Welche vier Menschen, noch lebende oder bereits verstorbene, berühmt oder nicht, würden Sie gern mit auf Ihren ersten Ausflug mit dem ID. Buzz nehmen?

Das wären: James Stewart, meinen Lieblingsschauspieler. Er wäre meine erste Wahl und zusammen mit dem Comedian Billy Connolly ein tolles Team. Und die Schauspielerin Lou Gish, mit der ich in London Theater gespielt habe. Sie ist leider verstorben und fehlt mir sehr. Nummer vier könnte Sigourney Weaver sein. Sie ist eine großartige Schauspielerin, also warum nicht?

Markenbotschafter Ewan McGregor mit dem neuen vollelektrischen ID. Buzz

Reisen ist Ihre Leidenschaft. Sie haben sehr lange Strecken mit dem Motorrad zurückgelegt. Was bedeutet Ihnen das Fahren?

Für mich ist das eine Art Meditation. Es hat etwas sehr Befriedigendes, von A nach B zu gelangen. Man weiß nicht, was passiert oder wen man trifft. Diese nomadenähnliche Lebensweise empfinde ich als sehr angenehm. Darum gefallen mir alte Autos und Motorräder. Man weiß nie, ob man wirklich ankommt oder unterwegs eine Panne hat. Ich mag einfach den Spaß beim Fahren.

Sie lieben Autos und richtige Abenteuer. Bitte erzählen Sie uns ein bisschen mehr über Ihre Klassiker-Sammlung und wie viele Volkswagen Sie besitzen.

Ich habe fünf Volkswagen und einen Wolseley, Baujahr 1937 – eines der Autos, die Winston Churchill liebte. Er stammt aus meinem Film „Christopher Robin“. Und ich habe einen Rolls-Royce Silver Cloud II, Baujahr 1960. Ich genieße es, auch mit ihm ab und an durch Los Angeles zu fahren. Außerdem habe ich einige „Rat Rods“ – ziemlich alberne Autos, aber sie machen Spaß. Und dann habe ich noch ein großes Offroad-Fahrzeug.

Praktisches Sammlerstück: Ewan McGregor in seinem T1 Pritschenwagen.

Würden Sie einen der Klassiker je verkaufen?

Ja, immer wenn ich ein neues Auto kaufe, verkaufe ich ein anderes dafür. Aber einige stehen nicht zum Verkauf! Meinen Lieblingskäfer von 1954 würde ich niemals hergeben.

Fahren nur Sie Ihre historischen Autos oder auch Ihre Familie?

Ich bin der Einzige, der sie fährt. Allerdings nicht, weil ich es sonst niemandem erlauben würde – aber die Oldtimer müssen fast immer geschaltet werden, sie haben keine Automatik, deshalb fahre nur ich sie.

Apropos Antrieb: Was treibt Sie im wahren Leben an?

Nun ja, meine Leidenschaft für meine Karriere. Meine Familie und Spaß und Glücklichsein ...

Zu guter Letzt: Angenommen, Sie wären ein Auto – welches wären Sie?

(lacht) … Ich schätze, ein Käfer. Im Museum in der Autostadt Wolfsburg konnte ich mir einen der ersten Käfer von Ferdinand Porsche anschauen. In dem Moment habe ich gemerkt, dass ich dieses Auto mehr liebe als alle anderen. Ich mag einfach seine Form. Und alles andere an ihm auch.

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