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Golf III/IV Cabriolet (1993–2002)

Offen für die zweite Runde

Im Jahr 1993 erscheint das zweite Golf Cabriolet auf der technischen Basis der dritten Limousinen-Generation – das Golf III Cabriolet. Ein Cabriolet auf Basis des Golf II hat es nie in Serie gegeben.

Volkswagen entscheidet sich wieder für den Überrollbügel. Der Gewinn an Steifigkeit und Überrollsicherheit bleibt unbestritten, Systeme wie automatisch hochschnellende Sicherheitsbügel sind noch nicht in der offenen Kompaktklasse angekommen. Das Öffnen und Schließen des Daches geschieht auf Wunsch elektrohydraulisch und dauert kaum 20 Sekunden. Eine Ampel-Rotphase reicht, um in den Sonnenschein-Modus zu wechseln.

Das geöffnete Dach liegt im Vergleich zum Vorgänger niedriger auf, überhaupt ist der Generationensprung nicht zu übersehen. Das Golf III Cabriolet steht jetzt deutlich moderner und stämmiger auf seinen Rädern.

Während der Vorgänger konstruktiv noch in den frühen 70ern wurzelte, stehen jetzt neue Vorgaben im Lastenheft: Der Aufbau muss deutlich mehr Platz bieten, wie z.B. Kofferraum plus 50 Liter, der Sicherheitsstandard wird ohne Kompromisse und analog zur sonstigen aktuellen Modellpalette aufgewertet. Praktisch heißt das: Crashsicherheit auch beim sogenannten Offset-Crash, optional Fahrer- und Beifahrer-Airbag, ABS und ein in die Türen integrierter Seitenaufprallschutz.

Als Antrieb dienen Benzin-Saugmotoren mit 1,8 Liter Hubraum und 55 kW (75 PS) bzw. 66 kW (90 PS), sowie der auch aus dem Golf GTI bekannte Motor 2,0 Liter-Hubraum und 85 kW (115 PS).

Wie sein Vorgänger wird auch das Golf III Cabriolet in Osnabrück bei Karmann gebaut.

Im Laufe seiner Produktionszeit kommen wieder einige Sondermodelle zum Einsatz: Sie heißen diesmal unter anderem Pink Floyd, Rolling Stones Collection, Bon Jovi, Joker, Highline und schließlich Classic Edition.

Wie das Golf I Cabriolet entwickelt sich auch der Nachfolger zum Bestseller: Zwei Jahre nach dem Produktionsanlauf sind bereits mehr als 70.000 Exemplare verkauft.

Golf III/IV Cabriolet Steckbrief

  • Fahrzeugdaten

    Golf III/IV Cabriolet / Werkscode: 1E / 1J

    Modellvarianten / Bauzeit: Golf III 1.6 Cabriolet: 1996–1998
      Golf III 1.8 Cabriolet: 1993–1998
      Golf III 2.0 Cabriolet: 1993–1998
      Golf III 1.9 TDI Cabriolet (66 kW): 1995–1998
      Golf III 1.9 TDI Cabriolet (81 kW): 1996–1998
      Golf IV 1.6 Cabriolet: 1998–2000
      Golf IV 1.8 Cabriolet: 1998–2000
      Golf IV 2.0 Cabriolet: 1998–2002
      Golf IV 1.9 TDI Cabriolet (66 kW): 1998–2002
      Golf IV 1.9 TDI Cabriolet (81 kW): 1998–2000
    Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
    Einbaulage Motor: Front, quer
    Antrieb: Front
    Radstand (mm): 2.475
    Länge / Breite / Höhe (mm): 4.020–4.081 / 1.695 / 1.410–1.425
  • Motorversionen

    Golf III/IV Cabriolet / Werkscode: 1E/1J

     
    Typ Hubraum (ccm) Leistung (kW / PS bei U/min) max. Drehmoment (Nm bei U/min)
    1.6 1.595 74 / 100 / 5.800 140 / 3.500
    1.8 1.781 55 / 75 / 5.000 140 / 2.500
        66 / 90 / 5.500 145 / 2.500
    2.0 1.984 85 / 115 / 5.400 (1993–2002) 166 / 3.200 (1993–1995)
          166 / 2.600 (1995–2000)
          165 / 3.200 (2000–2002)
    1.9 TDI 1.896 66 / 90 / 4.000 202 / 1.900
        81 / 110 / 4.150 (ab 1996) 235 / 1.900 (ab 1996)

    Legende Motoren: TDI (Turbodiesel-Direkteinspritzer)

Golf III/IV Cabriolet Varianten & Highlights

Golf III/IV Cabriolet Modellpflege

  1. 1995: TDI fürs Cabriolet

    Volkswagen beschreitet wieder neue Wege: Zum ersten Mal gibt es das Golf Cabriolet auch mit einem Dieselmotor. Der drehmomentstarke 1,9-Liter-TDI leistet 90 PS. Der Erfolg gibt den Produktplanern Recht, denn rund zehn Prozent aller Kunden entscheiden sich für den modernen Diesel-Direkteinspritzer. Auch die Fachpresse erkennt die Stärken des enorm sparsamen Konzepts nach anfänglicher Skepsis an.

  2. 1995: Besondere Modelle

    Zahlreiche gelungen komponierte Sondermodelle wie die „Rolling Stones Collection“ oder „Highline“ bereichern das Angebot. Besonders prägnant ist die Colour Concept genannte Variante mit fünf Farboptionen: Red, Green, Yellow, Blue, Black.

  3. 1996: Neue Motoren

    Analog zur Golf Limousine ergänzen zwei neue Motoren das Angebot: Ein 1,6-Liter-Benziner aus Aluminium und 74 kW (100 PS) sowie die 81 kW (110-PS)-Variante des TDI mit variabler Turbinengeometrie, die mit ihrem fulminanten Antritt auch im Cabriolet beeindruckt. Auch in diesem Jahr stehen attraktive Sondermodelle in den Preislisten.

  4. 1998: Umfassende Überarbeitung

    Durch geschickte Eingriffe in das Karosseriedesign wird aus dem Golf III Cabriolet das Golf IV Cabriolet. Klarglasscheinwerfer wie bei der Limousine, glatte, abgedunkelte Rückleuchten, integrierte Stoßfänger außen und ein stark aufgewertetes Cockpit mit blauer Instrumentenbeleuchtung und neuen Oberflächenstrukturen lassen ihn wertiger erscheinen und eine Modellgeneration aufsteigen. Parallel zur Limousine gibt es ab jetzt die Ausstattungslinien Trendline, Comfortline und Highline.

  5. 2000: Zwei Motoren

    Das Motorenangebot wird gestrafft. Ab sofort sind der 2,0-Liter-Benziner mit 85 kW (115 PS) und die 66kW (90-PS)-Variante des TDI bestellbar.

  6. 2002: Produktionsende

    Die Produktion des Golf IV Cabriolet läuft aus.

Golf III/IV Cabriolet Werbeanzeigen

1993: Was war sonst noch?

Benzin: 1,34 DM Super: 1,40 DM Diesel: 1,08 DM
1. Juli Neue Postleitzahlen lösen die alten vierstelligen Systeme in Ost und West ab.
Bill Clinton 42. US-Präsident

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