Kompakt

Aktuelle Meldungen aus der Welt von Volkswagen Classic

20. Juli 2017

Im besten Youngtimer-Alter: 20 Jahre H-Kennzeichen

Aus der automobilen Klassikszene ist es nicht mehr wegzudenken, jetzt ist das H-Kennzeichen selbst ein Youngtimer: Auf den Tag genau vor 20 Jahren, am 20. Juli 1997, wurde erstmals der Buchstabe H wie "historisch" als Oldtimer-Erkennungsmerkmal auf ein deutsches Kfz-Kennzeichen geprägt. Seinerzeit – wie könnte es anders sein? – war es ein klassischer Volkswagen, der diesen Ritterschlag zum ersten Mal erhielt, und zwar aus der Hand des damaligen Bundesverkehrsministers Matthias Wissmann persönlich.

 

Dem ersten, an einem nahezu perfekt erhaltenen Brezel-Käfer in Pastellgrün angebrachten H-Kennzeichen, folgten viele weitere. Insgesamt rund 430.000 in Deutschland zugelassene Fahrzeuge und Anhänger gelten heute offiziell als "Oldtimer" im Sinne des Gesetzgebers, darunter zahlreiche Volkswagen. Vorangegangen war diesem Schritt über 20 Jahre Lobbyarbeit der einschlägigen Vereine, Verbände und Institutionen.

 

Die "Kennzeichnung eines historischen Kraftfahrzeugs nach § 9 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)", so der offizielle Name, soll per Definition "der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes" dienen. Mit ihr kam erstmals eine kostengünstige, hubraum- und abgasunabhängige Zulassung für historische Automobile zustande. Nicht zuletzt erlaubt sie das Befahren der Umweltzonen auch ohne grüne Feinstaubplakette, um dem "technischem Kulturgut" auf vier Rädern beispielsweise die Teilnahme an Veranstaltungen in den Innenstädten zu ermöglichen.

 

Ein Privileg, das auch verpflichtet, wie der Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge (DEUVET) anlässlich des runden Jubiläums betont: "So ist das H am historischen Fahrzeug nicht ein Zertifikat, sondern auch Verpflichtung, keine Original-Substanz am Oldtimer zu verändern", heißt es bei dem Dachverband, der damit ausspricht, was für wahre Freunde automobiler Klassik selbstverständlich sein sollte. Denn: "Der Gesetzgeber will damit erreichen, dass auch spätere Generationen die Entwicklung der Mobilität unverfälscht erleben können". 

 


 

 

Juni 2017

Kein Weg zu weit: Aus Malaysia im Bulli nach Hannover

Für wahre Fans automobiler Klassik ist kein Weg zu weit. Das haben nun in mustergültiger Manier fünf Volkswagen Freunde aus Malaysia bewiesen: Cliften Nathaniel (T2), Terence Moses (T1), Stephen Pang (T1), Monica Xavier und Udhaya Kumar (Käfer). Die Volkswagen Fans aus Südostasien hatten es sich zur Aufgabe gemacht, "ein Mal im Leben dorthin zu fahren, wo die Bullis gebaut werden" – ins Stammwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge also. "Für uns geht ein Traum in Erfüllung", gab Stephen Pang nach seiner Ankunft in Hannover zu Protokoll.

 

Die mehr als 20.000 Kilometer lange Reiseroute führte ihn und seine Mitstreiter über teils abenteuerliche Straßen via Thailand, Laos, China und Russland bis ins Mutterland der Marke, wo sie vom Werksmanagement herzlich empfangen und zu einer Werksführung durch die moderne Transporter Produktion eingeladen wurden.

 

Die Klassiker, die sie dorthin brachten, waren für diese Reise wie gemacht: Robuste und leicht zu wartende Volkswagen Transporter aus den Baujahren 1967 und 1978: "Bullis sind einfach unverwüstlich", sagt Terence Moses. "Und wenn es mal was zu reparieren gibt, können wir es meist selbst erledigen." An der Teileversorgung hapert es dabei meist nicht: Auf den vollgepackten Dachgepäckträgern stapeln sich neben dem Reisegepäck auch Reifen, Ersatzteile und Werkzeug-Sets.

 

Kein Wunder, dass die Autos der malaysischen Oldtimerfreunde auch beim 7. Internationalen Volkswagen Veteranentreffen in Hessisch Oldendorf zahlreiche Blicke auf sich zogen. Viele der rund 45.000 angereisten Volkswagen Fans nutzen die Gelegenheit, um mit den Weltenbummlern zu fachsimpeln und ins Gespräch zu kommen.

 

Doch damit ist die Fahrt für die Volkswagen Fans aus Malaysia noch lange nicht zu Ende. Ihre von Volkswagen Classic Parts unterstützte Reise führt sie zunächst weiter nach Belgien, Frankreich und Skandinavien, ehe sie nach insgesamt rund 50.000 Kilometern wieder in Malaysia erwartet werden. Die Redaktion von volkswagen-classic.de sagt "toi, toi, toi" – und wünscht "allzeit gute Fahrt".

 


 

Mai 2017

35 Jahre GTD: Jubiläumsaktion bei Volkswagen Classic Parts

Mit 35 steht man mitten im Leben. Das gilt insbesondere für den Golf GTD, den Volkswagen 1982, also exakt vor 35 Jahren, auf den Markt brachte.

 

Ursprünglich vor allem dazu gedacht, mit dem geringen Verbrauch des 1,6-Liter-Turbo-Diesels leistungsorientierte Vielfahrer anzusprechen, entwickelte sich der Golf GTD in dieser und den folgenden Modellgenerationen schnell zu einem eigenständigen Kultfahrzeug. Einem Auto, das dem Ruhm des Golf GTI, mit dem der GTD den sportlichen Look und seine Leistungsorientiertheit gemeinsam hat, in so gut wie nichts nachsteht.

 

Grund genug für Volkswagen Classic Parts, im Rahmen einer noch bis Ende Mai dauernden Jubiläumsaktion die Bestände seines Online-Shops nach attraktiven Teilen für die GTD-Modelle der ersten drei Golf Generationen zu durchforsten. Und, siehe da: Die Kollegen von Volkswagen Classic Parts haben diesbezüglich einiges auf Lager – vom klassischen Schriftzug bis zum Ladeluftkühler. Aber schauen Sie selbst!

 

Zum Volkswagen Classic Parts Shop

 


 

April 2017

Stilecht shuttlen auf der Hannover Messe

Da staunen nicht nur die Vertreter des diesjährigen Partnerlandes Polen: Zum 70. Geburtstag der Hannover Messe setzen die Veranstalter auf klassische Volkswagen Transporter als "rollende Aushängeschilder".

 

Insgesamt zehn "Bullis" vom Modell T1 und T2 – überwiegend aus den 1960er und frühen 1970er Jahren – sind bei der Jubiläumsauflage der weltweit größten Industriemesse derzeit als Shuttlebusse im Einsatz. Pflichtbewusst und zuverlässig wie eh und je tun die kulleräuigigen Kultbusse in Hannover das, was sie seit jeher am besten können: transportieren. Menschen bewegen. In diesem Falle: Messebesucher und Medienvertreter, die auf dem weitläufigen Gelände von A nach B gelangen wollen.

 

"Es ist ein besonderes Erlebnis, da mitzufahren", erklärte ein Messesprecher gegenüber Medienvertretern direkt zu Messebeginn – und sprach damit aus, was "Bulli"-Besitzer und Volkswagen Classic-Freunde schon lange wissen.

Automobile Industriekultur auf der Hannover Messe: Shuttle-Busse von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer

 

 

Und sie kommen gut an: Laut Medien- und Augenzeugenberichten sind die historischen Transporter aus dem Bestand von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer schon jetzt die heimlichen Stars der noch bis Freitag dauernden Industrieschau. 

 

Sofern sie gerade nicht im Shuttle-Einsatz sind, werden die Busse – darunter ein T1 Feuerwehr-Kombi von 1967, natürlich standesgemäß mit Blaulicht auf dem Dach, und ein T2 Schalke Bulli von 1977 – fast permanent von Besuchern umringt. 

 

Selbst chronisch stressgeplagten Industriekapitänen können die historischen Busse Augenzeugen zufolge ein nostalgisches Lächeln ins Gesicht zaubern. Und sogar permanent von Zeitdruck geplagte Manager halten kurz inne und zücken ihr Smartphone, um ein Erinnerungsfoto vom klassischen Volkswagen Transporter zu schießen, der nach dieser Messewoche sicher noch ein paar mehr Fans in aller Welt haben dürfte. 

 

 


 

21. April 2017 

Klassiker-Tuning: Auf die Authentizität kommt es an!

Zusatzscheinwerfer, voll verchromte Auspuffanlagen oder Leistungssteigerungen von Motoren setzen dem automobilen Klassiker in den Augen vieler Volkswagen Fans erst die Krone auf. Doch nicht alles, was gefällt, ist auch erlaubt. Zumindest nicht, wenn man das heiß ersehnte H-Kennzeichen er- oder behalten will. Darauf weist neben anderen Prüforganisationen nun der TÜV Rheinland hin.

 

"Die Umbauten müssen in der Regel mindestens 30 Jahre alt sein", erklärte Norbert Schroeder, Leiter des Competence Center Classic Cars beim TÜV Rheinland, unlängst auf der Techno Classica. "Wir bewegen uns da mitunter in einer Grauzone. Daher müssen wir jedes Fahrzeug individuell betrachten."

 

Doch was ist überhaupt erlaubt? "Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erstzulassung oder gegebenenfalls Herstellungsdatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können, und Änderungen innerhalb der Fahrzeugbaureihe sind zulässig", heißt es hierzu im "Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern gem. § 23 StVZO", den der TÜV Süd seinen Sachverständigen und Kunden für die Erteilung des H-Kennzeichens an die Hand gibt.

 

 

Heißt im Klartext: Entscheidend ist der zeitgenössische Charakter der Tuningmaßnahme. Anbau- und Tuningteile, die schon zu "Lebzeiten" des Fahrzeugs erhältlich waren, können ohne weiteres verbaut werden. Erlaubt ist laut dem TÜV Süd darüber hinaus ebenfalls der Umbau der elektrischen Anlage von 6 Volt auf 12 Volt. Auch das nachträgliche Nachrüsten eines Katalysators sei jederzeit möglich.

Nicht zulässig dagegen sind demnach Umbauten von Limousine oder Coupé zum Cabriolet sowie Tieferlegungen, sofern diese nicht schon seinerzeit angeboten wurden. Ebenfalls tabu, so der TÜV Süd, ist der Einbau von Scheinwerfern, die nicht dem Originaltyp entsprechen – außer es handelt sich um zeitgenössisches Zubehör.

Praxistipp: Am besten schon vor dem offiziellen Begutachtungstermin den Dialog mit dem Sachverständigen suchen, der später auch das Oldtimer-Gutachten erstellt, das Grundlage für die Erteilung eines H-Kennzeichens ist. Das verhindert Missverständnisse und unliebsame Überraschungen auf beiden Seiten – und hilft, den Status als "kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut" im Sinne von § 23 StVZO trotz aller Individualisierung und kreativer Fahrzeugveredelung nicht zu gefährden.

 

 


 

April 2017 

Runde Sache in Ostermünde: ein Volkswagen Beetle Ei am Strand

Es ist österliche Tradition in Travemünde, dass der beliebte Ort an der Ostsee für ein paar Tag zu Ostermünde wird. Ein fester Bestandteil der Festlichkeiten ist auch die Parade der Riesen-Ostereier. Seit Jahren träumte die Lübeckerin Gabriele Kraft davon, auch einmal bei diesem Umzug mit einem ganz persönlichen Ei dabei zu sein. Und wer sie als Organisatorin der weltgrößten privaten Veranstaltung für Liebhaber des Beetle, New Beetle und Käfer kennt und weiß, dass in Lübeck und Travemünde traditionell die Beetle Sunshinetour stattfindet, der kann sich denken, worum sich Gabriele Krafts "riesiger Eier-Traum" drehen könnte.

 

Also wurden Schüler der Lübecker Werkkunstschule angefragt, ob sie ein ungewöhnliches Projekt gestalten würden: ein Riesen-Ei zum Thema Volkswagen Beetle. Wollten sie, na klar. In einem Workshop entwickelten schließlich 16 Studenten kreative Ideen für ein plakatives und wetterfestes Beetle Ei. Aus vier Entwürfen durfte Gabriele Kraft schließlich ihren Favoriten wählen: fünf gut gelaunte Insassen schauen aus einem Beetle, natürlich in Ei-Form. Das Motiv im Retrostil ist inspiriert von einer berühmten Volkswagen Werbung aus dem Jahr 1962.

Auf das Ei gekommen: Beetle Sunshinetour in Ostermünde

 

 

Das Motiv wurde schließlich auf ein 1,40 Meter breites Ei in liebevoller Detailarbeit aufgemalt. Sieben Liter Farbe, mindestens 20 Pinsel und ungezählte Wochenendstunden später war das runde Ergebnis startklar.

 

Mit musikalischer Begleitung startete die traditionelle Parade der individuellen Riesen-Ostereier am Ostpreußenkai, um sich auf der Promenade schließlich hübsch aufgereiht zu präsentieren – und mittendrin das Beetle Sunshinetour-Ei. Endlich!

 


 

31. März 2017 

Frühling unterm Himmelszelt: stilsicher in die Festival-Saison durchstarten

Wenn dieser Tage die Vögel fröhlich zwitschernd den Frühling einläuten, werden nicht nur die meisten Tiere flügge und aktiv. Auch die Besitzer automobiler Klassiker zieht es nun wieder vermehrt nach draußen. Egal, ob im Käfer oder frühen Golf, ob zum romantischen Campingausflug mit dem oder der Liebsten oder zu automobilen Festivals und Fan-Treffen wie dem Mai-Käfer-Treffen in Hannover oder dem GTI-Treffen am Wörthersee – Hauptsache auf Tour mit dem Klassiker. Stilvoll schlägt sein Lager unter freiem Himmel auf, wer im T1, der "Mutter" aller Volkswagen Busse, übernachtet.

 

Dazu muss man neuerdings noch nicht mal einen aus Blech und Chrom besitzen – die Polyester-Version tut es auch. Und ist vielleicht auch leichter erschwinglich.

Kult-Camper: schöner Zelten im T1 

 

 

Passend zum Frühlingserwachen ist im Volkswagen Zubehörshop ein Zelt in T1 Bulli-Form erhältlich – mit original kultigen Kulleraugen, glänzenden Radkappen und fast im Maßstab 1:1. Bei einer Länge von 3,98 Metern und einer Höhe von 1,87 Metern bietet das T1-Zelt bis zu vier normalgroßen Personen ausreichend Platz zum Stehen und Wohnen. Zudem verfügt es über einen atmungsaktiven Innenraum, der in zwei über Reißverschluss trennbare Schlafkabinen für je zwei Volkswagen Fans unterteilbar ist. 

 

Da werden die Nachbarn auf dem Campingplatz Augen machen – und zwar nicht nur wegen Ihres kultigen Klassikers im Zeichen der Wolfsburg.  

 

 


 

17. März 2017 

100 Jahre „oben ohne": Cabrio-Sonderausstellung im AutoMuseum

Lust auf den kommenden Sommer macht die neue Sonderausstellung „Offene Versuchung. Cabrio-Meilensteine.", die vom 16. März bis 17. September 2017 im AutoMuseum Volkswagen zu sehen ist. Mit 20 markenübergreifenden Oben-Ohne-Modellen begibt sich die Sonderschau auf eine rund 100-jährige Reise durch die Cabriolet-Historie mit ihren verschiedenen Ausprägungen und Verdeck-Technologien.

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren offene Automobile – die in ihrem Erscheinungsbild dem einer Pferdekutsche noch recht ähnlich waren – eher die Regel denn die Ausnahme. Erst in den 1920er-Jahren mutierten Cabriolets mehr und mehr zu Luxusgütern. Es etablierten sich eine Reihe kreativer Karossiers, die verschiedenste Konstruktionen auf den Markt brachten – zum Beispiel die Firmen Erdmann und Rossi oder Gläser.

Nach dem Krieg bekam das Cabriolet richtig Auftrieb. Die Zahl der Karossiers und Designer schicker, sportlicher, kleiner wie großer Modelle nahm zu. In Deutschland lag das Know How bei den Firmen Baur in Stuttgart und bei Karmann in Osnabrück. Dort lief seit 1949 das Käfer Cabriolet vom Band. Aber auch für andere namhafte Hersteller entwickelte Karmann spezielle Cabrio-Modelle wie den DKW F91.

Ein erster Einbruch des Cabriolet-Booms war Anfang der 1970er Jahre zu spüren, der sich auf die Sicherheitsdebatten im Fahrzeugbau zurückführen ließ. Die Hersteller ließen sich nicht beirren und stellten neue Modelle mit verbesserten Standards vor, Volkswagen das Golf Cabriolet mit dem Überrollbügel.

Seit den 1990er Jahren laufen die Cabriolets als eine Modell-Variante bei den Herstellern selbst vom Band – Cabrio-spezifische Elemente wie  Verdecke, Hardtops etc. werden als Komponenten bei ausgewählten Zulieferern bestellt.

Heute scheint sich der Trend des SUC (Sport Utility Cabriolet) als neue Form  des luftigen Fahrens durchsetzen zu wollen. Volkswagen reagierte auf diese Entwicklung mit der Studie T-Cross Breeze, die 2016 vorgestellt wurde.

 


 

24. Februar 2017 

44 Millionen Fahrzeuge: Werk Wolfsburg feiert Produktionsjubiläum

Ein beeindruckendes Produktionsjubiläum im Stammwerk Wolfsburg: Stolze 44 Millionen Fahrzeuge wurden dort seit 1945 gefertigt. Eine beachtliche Mannschaftsleistung und ein wichtiges Zeichen für den Standort.

Das meistgebaute Modell ist – wie könnte es anders ein – der Golf: Rund 18 Millionen Exemplare des kompakten Bestsellers liefen in Wolfsburg seit Produktionsstart im Jahr 1974 vom Band. Auf Rang zwei: der Käfer, von dem bis 1975 knapp zwölf Millionen Modelle gebaut wurden.

Meilenstein für den Standort: 44 Millionen produzierte Fahrzeuge aus Wolfsburg

 

Übrigens: Das Jubiläumsmodell war ein Golf GTE* in der Farbe "Dark Iron". Werkleiter Dr. Stefan Loth, Betriebsrat Jürgen Hildebrandt sowie Mitarbeiter aus der Fertigung posierten fürs Foto gemeinsam mit dem Jubiläumsfahrzeug.

Der Volkswagen Standort Wolfsburg produziert aktuell die Modelle Golf, Golf Sportsvan, Touran und Tiguan. Dazu zählen auch Elektrofahrzeuge. Seit Fertigungsbeginn 2014 verließen nahezu 70.000 e-Golf* und Golf GTE die Produktionshallen. Damit ist Volkswagen in Wolfsburg das Werk mit dem höchsten Fertigungsvolumen für Elektrofahrzeuge im Unternehmen.

 

*Golf GTE Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,8–1,6, Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 12–11,4, CO2-Emissionen in g/km: 40–36 (kombiniert), Effizienzklasse: A+
*e-Golf (100 kW/136 PS) Stromverbrauch in kWh/100 km: 12,7 (kombiniert), CO2-Emissionen in g/km: 0 (kombiniert), Effizienzklasse: A+

 


 

Februar 2017 

"Made in Osnabrück": feine Teileaktion bei Volkswagen Classic Parts

Ein Sonntagsausflug im Karmann Ghia Typ 14, im Käfer Cabriolet ans Meer fahren, lässig wie Sascha Hehn ins Erdbeerkörbchen springen oder im Scirocco sportlichen Eindruck machen – die Volkswagen aus dem Hause Karmann verleiten schnell zum Schwärmen. Traumautos made in Osnabrück.

 

Früh beginnt die Zusammenarbeit von Volkswagen mit dem niedersächsischen Karosseriebauunternehmen Wilhelm Karmann. In Osnabrück wird ein Cabriolet auf Basis des Käfer Export-Modells entwickelt, das Vierfenster-Modell mit funktionsfähiger Rücksitzbank. 1949 geht das Volkswagen 1100 Cabriolet Karmann in Osnabrück in Serie. Erst 1980 endet die Erfolgsgeschichte des Käfer Cabrios – mit dem Volkswagen 1303 Cabriolet, dem bis dato weltweit meistgebauten offenen Fahrzeug. Überholt wird der offene Käfer später vom Golf Cabriolet, auch Erdbeerkörbchen genannt, das 1979 auf den Markt kommt. Italienische Eleganz vereint mit erprobter Volkswagen Qualität in Serie kommt ab 1955 aus Osnabrück: der Volkswagen Karmann Ghia. Dem Typ 14 Coupé folgt zwei Jahre später das Karmann Ghia Cabriolet. 1961 erweitert der „große" Karmann Ghia Typ 34 die Riege der deutsch-italienischen Traumwagen made in Osnabrück. Auch der sportliche, von Giorgetto Giugiaro gezeichnete Scirocco, der 1974 auf den Markt kommt oder sein Nachfolger, der rassige Corrado von 1988, werden bei Karmann entwickelt und gebaut. Viele beliebte Volkswagen verlassen im Laufe der Jahrzehnte die Hallen bei Karmann in Osnabrück und Rheine.

 

All diesen unvergessenen Fahrzeugen widmet Volkswagen Classic Parts die aktuelle Monatsaktion "Made in Osnabrück". Die Kollegen von Classic Parts haben eine Auswahl schöner Stücke von Karmann zusammengestellt und bieten bis Ende Februar insgesamt 190 im Preis reduzierte Teile an. Vielleicht ist ja genau das gesuchte Teil für Ihren Volkswagen Klassiker aus Osnabrück dabei?


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2. Februar 2017

Sächsischer Millionär: drei Millionen Golf aus Zwickau

1991 lief im Fahrzeugwerk Zwickau erstmals der Volkswagen Golf vom Band. Mit dem Golf der zweiten Generation begann hier die Erfolgsgeschichte. Seither startet das meistgebaute Volkswagen Modell aller Zeiten – mittlerweile in siebter Generation – von Sachsen aus in die Welt. Nun hat Zwickau die Millionenmarke zum dritten Mal geknackt. Glückwunsch!

 

Ein Jubiläum, das natürlich gewürdigt wurde: Gemeinsam mit dem Team des Fahrzeugwerks Zwickau und den Teilnehmern des Standortsymposiums hat Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen Pkw, den Bandablauf des Jubiläumsfahrzeugs begleitet. Der sächsische Drei-Millionen-Bestseller ist ein Golf R Variant* 4Motion BlueMotionTechnology in Lapiz Blue Metallic mit einem 2,0 Liter TSI Motor und einer Leistung von 228 kW sowie 7-Gang Direktschaltgetriebe.

 

Seit nunmehr über einem Vierteljahrhundert produzieren die Zwickauer den Golf. 1994 wird hier der erste voll elektrisch angetriebene Golf, der Golf III CitySTROMer, produziert. Seit 2013 wird der Golf Variant exklusiv in Zwickau gebaut. Insgesamt hat Volkswagen in Zwickau bisher mehr als fünf Millionen Einheiten der Modelle Polo, Golf, Golf Variant und Passat gefertigt. Auf weitere erfolgreiche Millionen-Jahre!

 

*Golf R Variant, 2.0 TSI BMT 228 kW/ 310 PS Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,9 / außerorts 6,2 / kombiniert 7,2, CO2-Emission (kombiniert) in g/km: 164; Effizienzklasse: D

Passion made in Zwickau: der sächsische Drei-Millionen-Jubilar

 

(Golf R Variant 4Motion BlueMotion Technology*)

 


 

Januar 2017

Eiskalt reduziert: Winteraktion bei Volkswagen Classic Parts

Winterzeit ist Schrauberzeit: Wenn draußen Schnee und Eis herrschen, zieht es viele Klassiker-Besitzer in die Werkstatt, um das automobile Schätzchen auf Vordermann zu bringen und fit für die kommende Saison zu machen. Wie praktisch, dass Volkswagen Classic Parts im Rahmen der Winteraktion im Januar zahlreiche Teile um bis zu 50 Prozent reduziert hat – etwa Radhäuser für die Modelle Scirocco II und Corrado, Stoßfänger und Schweller für Passat B2 und B3 sowie diverse Dachhäute für unterschiedlichste Modelle. Schauen Sie doch mal vorbei:

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Bis 26. Februar 2017

Immer im Dienst: AutoMuseum Volkswagen zeigt historische Polizeifahrzeuge

Tatütata! Polizeiautos üben nicht nur auf kleine Jungs und notorische Krimigucker eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Das wissen auch die Macher des AutoMuseum Volkswagen in Wolfsburg. Unter dem Motto "Bitte folgen! Deutsche Polizeifahrzeuge im Einsatz" widmen sie historischen Einsatzfahrzeugen nun eine Sonderausstellung.

 

Die bis zum 26. Februar verlängerte, markenübergreifende Sonderschau zeigt Einsatzfahrzeuge aus sechs Jahrzehnten Polizeidienst. Ob das selten gezeigte Hebmüller Polizeicabriolet mit Verdeck und Türen aus Stoff oder andere Exponate von Volkswagen: Wie die Ausstellung zeigt, spielte die Marke bei der Mobilisierung der im jungen Nachkriegsdeutschland anfangs noch stark untermotorisierten Polizei eine bedeutende Rolle.

 

Seither waren Fahrzeuge aus dem Volkswagen Konzern den Ordnungshütern treue und willkommene Weggefährten, wenn es auf Streife oder Verbrecherjagd ging – allen voran der Porsche 356 aus dem Fuhrpark der Autobahnpolizei, dem wohl kein zeitgenössischer Temposünder so schnell entwischen konnte. Für seine Aufgaben im Staatsdienst wurde er unter anderem mit Megafon, Blaulicht, Feuerlöscher und "Halt"-Schild am Heck nachgerüstet.

Kelle hoch: historische Polizeifahrzeuge im AutoMuseum Volkswagen

 

Aber die in Wolfsburg ausgestellten Fahrzeuge beschränken sich nicht nur auf Streifenwagen. Auch bei sogenannten "Sonderwagen", etwa dem T3 als Lautsprecher- und Befehlskraftwagen, wusste die Polizei die Vielseitigkeit und die Zuverlässigkeit der Volkswagen Transporter aller Bulli-Generation zu schätzen. Das belegen die historischen Einsatzfahrzeuge, die teils aus Beständen der Polizeihistorischen Sammlung Berlins und des Polizeimuseums Niedersachsen in Nienburg stammen, eindrucksvoll.

 

Auch die von Autofahrern mit notorischem Bleifuß wenig geschätzten Radarfallen kommen im Zuge der Ausstellung zu neuen Ehren. Als historische Technik- Zeitzeugen, die zu ihrer aktiven Zeit sicher so manchen Temposünder aus dem Verkehr gezogen haben, verlieren sie sogar ein wenig von ihrem natürlichen Schrecken.

 

 

AutoMuseum Volkswagen, Wolfsburg

13. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017

Sonderausstellung "Bitte folgen! Deutsche Polizeifahrzeuge im Einsatz"

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