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Passat B3 Limousine/Variant (1988–1993)

Alles neu macht der B3

Der Wechsel zur dritten Generation des Passat ist nachhaltig. Design, Package, Technik und Innenraumgestaltung werden vollkommen neu entwickelt. Der Quereinbau des Motors gibt den Konstrukteuren die Chance, den Fahrgastraum zu Lasten des Motorraums deutlich zu erweitern. Das Design von Herbert Schäfer gefällt durch ungewöhnlich schnörkellosen und glattflächigen Fluss, der in einer Front ohne Kühlergrill gipfelt.

Der Motor atmet durch einen runden Lufteinlass, der vom Volkswagen Logo markiert wird. Die Innenraumlänge beträgt fast zwei Meter vom Gaspedal bis zur Rücksitzlehne und lässt in dieser Beziehung so manches deutsche Oberklassefahrzeug kompakt aussehen.

Es werden nur zwei Karosserie-Varianten angeboten: Eine viertürige Stufenheck-Limousine und ein Variant. Produziert werden sie in Emden, wie alle Passat, jetzt aber mit einer robotergestützten Produktion, vergleichbar mit derjenigen in Halle 54 in Wolfsburg. Eine Besonderheit: Das Getriebe wird erstmalig per Seilzug geschaltet.

Der Passat B3 wird in drei Ausstattungslinien angeboten: CL (Basis), GL (komfort-orientiert) und GT (sportlich). Zusätzlich gibt es über die gesamte Bauzeit verschiedene Sondermodelle wie „Arriva“, „Edition One“ und „Comfort Edition“. Begehrte Topmodelle sind der Passat G60 mit 1,8 Litern Hubraum, 160 PS und Allradantrieb syncro von 1989 sowie ab 1991 der 174 PS starke VR-Sechszylinder.

Passat B3 Limousine/Variant Steckbrief

  • Fahrzeugdaten

    Passat B3 / Werkscode: 35i (B3) Stufenheck-Limousine / 35i (B3) Kombi

    Modellvarianten / Bauzeit: Passat III 1.6: 1988–1993
      Passat III 1.8: 1988–1993
      Passat III 2.0 16V: 1989–1993
      Passat III 2.0: 1990–1993
      Passat III GT G60: 1989–1993
      Passat III VR6: 1991–1993
      Passat III 1.6 TD: 1988–1993
      Passat III 1.9 D: 1989–1993
      Passat III 1.9 TD: 1991–1993
    Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
      Sechszylinder, wassergekühlt (VR6)
    Einbaulage Motor: Front, quer
    Antrieb: Front
      Modelle mit syncro: Allrad
    Radstand: 2.625
    Länge / Breite / Höhe (mm): 4.570 / 1.705 / 1.450
  • Motorversionen

    Passat B3 / Werkscode: 35i (B3) Stufenheck-Limousine / 35i (B3) Kombi

     
    Typ Hubraum (ccm) Leistung (kW / PS bei U/min) max. Drehmoment (Nm bei U/min)
    1.6 1.595    
        53 / 72 / 5.200  120 / 2.700 
    1.8 (Single-Point-Einspritzanlage) 1.781 66 / 90 / 5.250 142 / 3.000
        55 / 75 / 5.500 (mit Katalysator) 140 / 2.500 (mit Katalysator)
    1.8 1.781 66 / 90 / 5.250 (1. Variante) 142 / 3.000 (1. Variante)
        55 / 75 / 5.500 (1. Variante, mit Katalysator) 140 / 2.500 (1. Variante, mit Katalysator)
        66 / 90 / 5.500 145 / 2.500 (2. Variante)
        79 / 107 / 5.400 (2. Variante, mit Katalysator) 154 / 3.800 (2. Variante, mit Katalysator)
           
    2.0 1.984 85 / 115 / 5.400  (1. Variante) 166 / 3.200 (1. Variante)
           
        100 / 136 / 5.800 (2. Variante) 180 / 4.400 (2. Variante)
    2.0 16V 1.984 100 / 136 / 5.800 180 / 4.400
    G60 1.781 118 / 160 / 5.600 225 / 3.800
    2.8 VR6 2.792 128 / 174 / 5.800 235 / 4.200
    1.6 TD 1.588 59 / 80 / 4.500 155 / 2.500
    1.9 Diesel 1.896 55 / 68 / 4.400 127 / 2.200
    1.9 TD 1.896 55 / 75 / 4.400 150 / 2.200
    Legende Motoren: G60 (G-Lader) / TD (Turbo-Diesel)

Passat B3 Limousine/Variant Highlights & Varianten

Passat B3 Limousine/Variant Modellpflege

  1. 1988: Vier Motoren, drei Linien

    Der Quereinbau des Antriebsmotors bedeutet den Verzicht auf mehr als vier Zylinder. Im ersten Produktionsjahr gibt es folgende Benzinaggregate: 1,6 Liter (72 PS, auch mit ungeregeltem Kat lieferbar), 1,8 Liter (90 PS), 1,8 Liter (107 PS). Zu Anfang gibt es nur einen Dieselmotor, den 1,6-Liter-Turbo mit 80 PS. Zusätzlich zu den drei Ausstattungslinien wie CL, GL und GT gibt es über die gesamte Bauzeit verschiedene Sondermodelle.

  2. 1989: Mehrere neue Motoren

    Im Januar ergänzt der 2,0-Liter-16V mit 136 PS die Motorenpalette. Es gibt eine neuartige Vierstufen-Automatik mit elektronischer Steuerung der Schaltvorgänge. Die vierte Fahrstufe arbeitet erstmalig mit Wandlerüberbrückung, schließt also in dieser Stufe jeglichen Schlupf aus. Der höhere Wirkungsgrad bedeutet niedrigeren Verbrauch und angenehmere Akustik. Für den Variant ist jetzt eine Niveauregelung über Luftfederbälge erhältlich, die anstelle der Schraubenfedern ihre anstrengende Arbeit verrichten. Neu im Programm ist ein 1,9-Liter-Saugdiesel mit 68 PS.

  3. 1989: Neuer Allradantrieb

    Ab September sind Limousine und Variant mit dem neuen Allradantrieb lieferbar. Der Quermotor ermöglicht die Übernahme des syncro-Konzepts aus dem Golf. Die Version mit G60-Motor (160 PS durch mechanische Aufladung) ist äußerlich außer an der Modellkennzeichnung und an 15-Zoll-Leichtmetall-Felgen erkennbar. Einen Monat später startet das Antriebskonzept auch mit dem 2,0-Liter-Aggregat und 115 PS.

  4. 1990: Neue Benziner

    Zwei neue Benziner erweitern das Motorenangebot. Im August erscheint zur Ablösung des 1,6-Liter-Motors mit 72 PS der 1,8-Liter mit 75 PS. Der nur in der GT-Variante lieferbare 107-PS-Motor wird durch die Variante mit 115 PS ersetzt.

  5. 1991: Nun doch mit sechs Zylindern

    Im April ist der VR6-Benzinmotor mit 174 PS lieferbar: eine kompakte Konstruktion mit geringem Zylinderwinkel für den Quereinbau.

  6. 1991: D mit T

    Ab jetzt gibt es den Dieselmotor auch als 1,9-Liter-Turbo mit 75 PS.

  7. 1992: Neue Sicherheitsoptionen

    Ab Dezember 1992 sind Airbags und Gurtstraffer optional erhältlich. Um Übertragungsverluste zu vermeiden, werden die stärksten Benzinmotoren mit einer elektronischen Differenzialsperre kombiniert.

  8. 1993: Ende der Baureihe

    Im Oktober läuft der Passat B3 aus.

Passat B3 Werbeanzeigen

1988: Was war sonst noch?

Benzin: 0,92 DM Super: 0,97 DM Diesel: 0,88 DM
24. Oktober Bundeskanzler Helmut Kohl zu Besuch in Moskau bei Michail Gorbatschow.
Einführung des DAX

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