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Golf I GTI (1976–1983)

Drei magische Buchstaben

Der Golf GTI wird 1975 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Dort staunt man über derart dezent verpackte 110 PS, erzeugt von einem von Audi übernommenen 1,6-Liter-Einspritzmotor, verborgen in einer kompakten Karosserie in Marsrot und mit beeindruckendem Leistungsgewicht.

Den GTI gibt es zum Start in zwei Farben: Diamantsilber metallic und Marsrot. Die Ausstattung ist sportlich: Unter anderem werden alle Chromteile durch schwarz lackierte Komponenten ersetzt, der Kühlergrill trägt den GTI-Schriftzug und erhält die rote Umrandung. Der Dachhimmel ist ebenso wie Sonnenblenden und Teppiche tiefschwarz. Der Frontspoiler wird vergrößert, außerdem werden Breitreifen in der Dimension 175/70 HR 13 aufgezogen. Das Fahrwerk ist straffer und liegt tiefer (vorn 10, hinten 20 Millimeter), zusätzlich wirken Stabilisatoren vorne und hinten der Seitenneigung entgegen. Für Kenner ist das Kürzel HR in der Reifenbezeichnung ein versteckter Fingerzeig: Dieses Auto fährt garantiert über 180 km/h! Im Innenraum gibt es körpergerecht ausgeformte Sportsitze mit dem bekannten Schottenkaro, geschaltet wird mit dem berühmten Golfball.

Volkswagen bietet mit diesem Fahrzeug ein überaus reizvolles Gesamtkonzept. Der niedrige Benzinverbrauch und das geringe Basisgewicht von nur 810 Kilogramm sorgen für hohe Fahrdynamik und überzeugende Wirtschaftlichkeit.

Obwohl die Entwicklungsmannschaft zunächst durchaus skeptisch ist, verkauft sich der GTI aus dem Stand hervorragend: Insgesamt 462.000 Stück werden zwischen 1976 und 1983 produziert. Der GTI erreicht rasch Liebhaberstatus und feiert Erfolge im internationalen Motorsport.

Golf I GTI Steckbrief

  • Fahrzeugdaten

    Golf I GTI / Werkscode: 17 (A1) Limousine

    Modellvarianten / Bauzeit: Golf I 1.6 GTI: 1976–1982
      Golf I 1.8 GTI: 1982–1983
    Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
    Einbaulage Motor: Front, quer
    Antrieb: Front
    Radstand (mm): 2.400
    Länge / Breite / Höhe (mm): 3.725 / 1.630 / 1.395
      3.815 / 1.630 / 1.395 (ab 1978)
  • Motorversionen

    Golf I GTI / Werkscode: 17 (A1) Limousine

     
    Typ Hubraum (ccm) Leistung (kW / PS bei U/min) max. Drehmoment (Nm bei U/min)
    1.6 GTI
    1.588
    81 / 110 / 6.100 137 / 5.000
    1.8 GTI 1.781 82 / 112 / 5.800 150 / 3.500

Golf I GTI Varianten & Highlights

Golf I GTI Modellpflege

  1. 1978: Verlängert und verbessert

    Der GTI bekommt neue Stoßfänger mit auswechselbarern Kunststoffhäuten, die auf einem kräftigen Metallträger befestigt sind. Durch dieses üppigere Profil wird das Fahrzeug fast zehn Zentimeter länger. Zusätzlich werden diverse Gummilagerelemente verbessert und die Tür- und Heckschlösser verstärkt.

  2. 1979: Optimiert

    Analog zum Grundmodell gibt es auch beim GTI ab diesem Produktionsjahr eine Rechtslenker-Ausführung. Das Gurtschloss wird zur optimalen Anpassung an den Sitz verlegt. Außerdem ist ab sofort auch ein Stahlschiebedach bestellbar.

  3. 1980: Drei Punkte und fünf Gänge

    Der Golf wird in diesem Jahr mit Dreipunkt-Automatik-Gurten ausgestattet, die Bremsanlage noch standfester ausgelegt. Eine weitere wichtige Neuerung: Der GTI erhält serienmäßig ein sportliches Fünfganggetriebe mit knapper Spreizung und kurzer Übersetzung.

  4. 1981: Überarbeitungen

    Das Facelift wird weitergeführt: Die Heckleuchten werden signifikant vergrößert, das Armaturenbrett neugestaltet. Augenfällig ist das neue Vierspeichen-Sportlenkrad. Der GTI ist ab diesem Jahr auch viertürig lieferbar und kann optional mit einem spritsparendem 4+E-Getriebe bestellt werden.

  5. 1982: 4+E

    Die Grundausstattung ist jetzt das Fünfganggetriebe 4+E mit besonders lang übersetztem fünften Gang. Das kurz gestufte Getriebe ist jetzt nur noch auf Wunsch erhältlich.

  6. 1982: Neuer Motor

    Ein entscheidender Evolutionsschritt ist der neue 1,8-Liter-Motor mit 112 PS, niedrigerem Drehzahlniveau und verbessertem Durchzug. Dieser Motor hat bei Volkswagen einen wichtigen Anteil an der Motorenausstattung der 80er- und 90er-Jahre – und das in nahezu allen Modellen. Die Achsübersetzung des GTI kann mit diesem Motor auf ein verbrauchsgünstigeres Maß optimiert werden.

  7. 1983: Erstes Sondermodell mit prägenden Felgen

    Zum Abschluss der GTI-Produktion erscheint im Mai dieses Jahres das erste Sondermodell. Die später nach der Pirelli-Felge benannte Sonderserie beeindruckt mit einem Doppelscheinwerfer-Grill und lackierten Anbauteilen in vier Farben: Alpinweiß, Heliosblau Metallic, Marsrot und Lhasa Metallic sind wählbar. Auf den markanten Alufelgen mit P-Lochmuster werden Pirelli CN 36-Reifen im Format 185/60 HR 14 montiert. Hinzu kommen dezente Veränderungen im Innenraum und ein Vierspeichen-Leder-Sportlenkrad. Für die Golf GTI „Pirelli“ mit in Wagenfarbe lackierten Anbauteilen gilt: Sie gibt es nur ohne Rallyestreifen und ohne beklebte Stoßstangen. Der „Pirelli“-GTI ist ergänzend in insgesamt neun Farben mit unlackierten Anbauteilen und Rallyestreifen erhältlich.

  8. 1983: Produktionsende

    Der Golf GTI wird im Bauzeitraum von 1976 bis 1983 ca. 462.000 Mal gefertigt. Sein Anteil an der Golf-I-Produktion beträgt acht Prozent. Die einstigen Golf GTI-Entwickler hatten zunächst – extrem konservativ – die Verkaufszahlen in Deutschland auf 5.000 Fahrzeuge pro Jahr geschätzt. Interessant ist die hohe Exportquote des damals schnellsten Golf: 35 Prozent aller GTI gehen nach Frankreich, 18 Prozent nach Italien, die Schweiz liegt mit 13 Prozent auf dem dritten Platz.

1976: Was war sonst noch?

Benzin: 0,89 DM Super: 0,95 DM Diesel: 0,89 DM
1. Januar Bundesrepublik führt Gurtpflicht auf den Vordersitzen ein.
27. Oktober Eine Million Golf

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