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Alt bleibt einfach immer aktuell: Hier finden Sie Meldungen aus der Gegenwart klassischer Volkswagen. Events, Treffen, Nachrichten, Ankündigungen: Was ist zurzeit los in der Szene?

Mehr Motorsport auf Volkswagen Classic

Jubiläum: 50 Jahre WRC
18. Mai 2022

Ein starkes Jubiläum: 50 Jahre WRC (World Rally Championship) werden gefeiert. Anlässlich dieses runden Jubiläum findet vom 18. bis 21. Mai ein großes Event im Rahmen der Rallye Portugal statt.

Volkswagen Motorport hat in diesen 50 Jahren auch ordentlich mitgemischt. Und so hat Volkswagen Classic einen echten Champion zu diesem feierlichen Anlass nach Portugal geschickt: Den Polo R WRC, das erfolgreiche Motorsportgerät, mit dem Volkswagen Motorsport von 2013 bis 2016 gleich vierfach den Weltmeister-Titel holte. 

Viele sportliche, starke und großartige Erinnerungen gibt es auch an 50 Jahre Volkswagen Motorsport. Und diese lassen wir hier ab sofort ein bisschen aufleben: mit unserer neuen Rubrik „Motorsport“, in der sie seit heute in Ruhe lesen, stöbern und schwelgen können. Viel Spaß damit!

Hier geht es zu unserer Rubrik: Volkswagen im Motorsport.

 

 

Eine Frau der Farben

Abschied von Designerin Gunhild Liljequist
4. April 2022

Ihre Welt war die der Farben. Und der Formen, Muster und Materialien. Sie liebte Kunst und lebte für sie. Sie war die erste Frau im Volkswagen Design und viele Modelle tragen ihre kreative Handschrift. Nun muss die Welt Abschied nehmen von einer ausdrucksstarken Frau, die Farbenfreude aus ganzem Herzen gelebt habt: Gunhild Liljequist ist am 27. März 2022 im Alter von 86 Jahren verstorben. 

Die studierte Porzellanmalerin bewarb sich 1964 selbstbewusst auf ein Gesuch für einen „Farbenfachmann“ bei Volkswagen und startete in der Abteilung „Farben und Stoffe“ ihre Karriere. Im Volkswagen Design biss sich Gunhild, damals noch Terzenbach, lange als einzige Frau in einer Männerdomäne durch. Erfolgreich, verriet sie uns in einem Interview im März 2015. „Ich wurde immer als Künstlerin wahrgenommen und als solche respektiert. Die Sonderstellung als Frau und Künstlerin hatte zwei Seiten: Einerseits war es ein Bonus, andererseits war ich auch die Exotin und musste mich besonders beweisen.“ Die ersten Wagenfarben, die Gunhild entwickeln durfte, schmückten den Karmann Ghia. 27 Jahre lang prägte Gunhild Liljequist das Aussehen zahlreicher Volkswagen: von der Außenlackierung über das Interieur bis hin zu markanten Details – unzählige Modelle und legendäre Sondermodelle tragen bis 1991 Liljequists Handschrift. Ob „Samtroter Sonderkäfer“, Golf Cabriolet „Etienne Aigner“, das Sondermodell Jeans, 1974 als Käfer und 1976 als Polo, Lacke nebst Farbnamen wie „Marathon metallic“ oder „Lofotengrün“ oder der Golf I GTI samt des legendären Golfballs als Schaltknauf – alles echte Liljequists.  

Volkswagen verdankt Gunhild Liljequist viele Modelle und unvergessene Sondermodelle. Und auch Volkswagen Classic verdankt Gunhild viel: Wir durften sie über die Jahre begleiten und ihre Geschichten über ihre Designarbeit erzählen. Vom Golf Cabriolet Etienne Aigner bis hin zum Golf I GTI, wir durften mit ihren Fotoalben in ihre kreative Schaffenszeit eintauchen, ihre Bilder sehen und sie hautnah mit den Fans beim GTI-Treffen am Wörthersee erleben. Sie bleibt uns in Erinnerung als eine Frau, die voller Kreativität und Interesse durchs Leben ging. Die auch im hohen Alter neugierig, offen für Neues und inspiriert war. Die mit Freude auf die von ihr geschaffenen Modelle schaute und sich bis weit über 80 am Austausch mit den Klassiker-Fans erfreute. Und die mit ihrem Esprit und ihrem Charisma auch ganz persönlich einen tiefen Eindruck hinterließ – und einfach unvergesslich bleibt. Danke für alles, liebe Gunhild.

 

Jubiläum des Volkswagen Phaeton

Einstieg in die Premiumklasse vor 20 Jahren
6. März 2022

Am 6. März 2002 feierte Volkswagen auf dem Genfer Autosalon die Weltpremiere des Phaeton, einer vollkommen neu entwickelten Premiumlimousine. Mit dem Phaeton fuhr Volkswagen erstmals in die automobile Oberklasse. Das Fahrzeug gehörte zu den geräumigsten Limousinen seiner Klasse, wartete serienmäßig mit innovativen Motoren, Vierrad-Luftfederung und 4-Zonen-Climatronic auf. Die dynamischen Eigenschaften des Phaeton manifestierten sich im absolut eigenständigen Design mit seinen harmonisch kraftvollen Karosserielinien. Der Innenraum zeichnete sich durch eine erfrischend klare und ausgewogene Eleganz aus, die ebenfalls den konsequent innovativen Charakter des neuen Volkswagen unterstrich. Zur Markteinführung standen mit dem W12-Motor eine Topmotorisierung mit 309 kW (420 PS) zur Verfügung.  

Volkswagen entwickelte nicht nur ein bemerkenswertes Fahrzeug. Gleichzeitig entstand auch ein komplett neu entwickeltes Fertigungs- und Kundendienstkonzept dafür. Knapp drei Monate vor der Weltpremiere des Phaeton startete am 11. Dezember 2001 die Fertigung in der eigens dafür konzipierten Gläsernen Manufaktur in Dresden. Volkswagen hatte 186,62 Millionen Euro in die neue Fertigungsstätte investiert, die am 19. März 2002 schließlich offiziell eröffnet wurde. Mit dieser Manufaktur realisierte Volkswagen als erster Hersteller ein Produktionskonzept, das Prozesse der klassischen industriellen Automobilproduktion und manufakturartige Arbeiten miteinander verknüpft. Ebenfalls einmalig war, dass die einzelnen Arbeitsschritte am neuen Fahrzeug vom jeweiligen Kunden live begleitet werden konnten.

Bis zu 800 Mitarbeiter fertigten in Dresden pro Tag maximal 150 Fahrzeuge. Die einzelnen Komponenten für die Fahrzeugfertigung wurden von weiteren Werken des Konzerns und externen Zulieferern im separaten Logistikzentrum Friedrichstadt außerhalb Dresdens angeliefert. Denn gleichzeitig mit der Manufaktur entstand ein neues Logistiksystem. Auf ihrer 18-minütigen Fahrt auf dem Dresdner Straßenbahnnetz pendelten „just in time“ zwei 60 Meter lange eigens entwickelte Logistikzüge mit vorgefertigten Teilen zwischen dem Logistikzentrum Friedrichstadt und der Gläsernen Manufaktur. 

Mehr zum Volkswagen Phaeton finden Sie unserer Modellübersicht.

 

Volkswagen Konzern-Historie im DRIVE. Berlin

Neue Ausstellung: „AHEAD – STORIES OF TRANSFORMATION“  
3. März bis 6. Juni 2022

Das DRIVE. Volkswagen Group Forum lädt ein zu einer faszinierenden Zeitreise durch die Modellgeschichte des Volkswagen Konzerns und seiner Marken: Die neue Ausstellung „Ahead – Stories of Transformation“ inszeniert den historischen Veränderungsprozess von gestern bis heute. Und zeigt ab 3. März anschaulich, dass der Willen zum Wandel und Mut zur Erneuerung schon immer zentraler Bestandteil der DNA des Konzerns war. 

Die Mobilitätswelt befindet sich in dem größten Wandel seit Erfindung des Automobils: In naher Zukunft werden E-Antriebe und voll vernetzte, autonom fahrende Transportmittel die Möglichkeiten der Fortbewegung dominieren. Volkswagen treibt diese Transformation nicht nur maßgeblich voran, sondern beschleunigt seine Neuausrichtung vom Fahrzeughersteller zu einem weltweit führenden, softwaregetriebenen Mobilitätsanbieter. 

Wer sich für Automobilhistorie und Volkswagen interessiert, ist bei dieser Ausstellung in Berlin Unter den Linden absolut an der richtigen Adresse: „Ahead – Stories of Transformation“ bietet zum einen Wissenswertes über die Entstehungsgeschichten und die Persönlichkeiten hinter legendären Modellen. Außerdem sind auch einige rare Exponate zu sehen, unter anderem die Baustufe 1 des Porsche 924, die Konzeptstudie des ŠKODA VISION iV und der Prototyp des T1 Transporters von 1949. Auch Volkswagen Classic hat einen Golf I GLS Automatik von 1978 in der selten Farbe Inarisilber Metallic beigesteuert. Sie alle dokumentieren eindrucksvoll, wie intensiv und spannend der Prozess einer wegweisenden Neuentwicklung sein kann. 

Die Ausstellung ist bis 6. Juni 2022, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin zu sehen, der Eintritt ist frei. 

 

Vor 50 Jahren: Volkswagen wird Weltmeister

Käfer wurde 1972 meistproduziertes Automobil der Welt
17. Februar 2022

Vor einem halben Jahrhundert leistete der kleine Käfer einen großen Meilenstein der Volkswagen Historie: Über 15 Millionen Mal vom Band gelaufen, brach der Volkswagen Typ 1 den Rekord des bis dahin meistgebauten Autos der Welt.  

Am 17. Februar 1972 lief in der Halle 12 des Werks Wolfsburg ein Käfer 1302 S vom Band – und knackte den bisherigen Produktionsrekord. Mit 15.007.034 in Serie montierten Wagen überholte Volkswagen mit dem Käfer das von der Ford Motor Company gebaute Modell T.  

Die enormen Verkaufszahlen des Käfers ermöglichten es Volkswagen, in die Zukunft zu investieren und ab 1974 mit dem Golf eine neue Erfolgsgeschichte zu schreiben. In dieser Zeit des Umbruchs, kurz bevor er seinem Nachfolger, dem Golf, die große automobile Bühne überließ, setzte der Käfer vor 50 Jahren ein bemerkenswertes Zeichen: Seit Dezember 1945 in Serie produziert, wurde das Automobil mit der markanten runden Silhouette 1972 neuer Stückzahl-Weltmeister.  

Anlässlich des Produktionsrekords legte Volkswagen auch ein exklusives Sondermodell auf, den Käfer 1302 S „Weltmeister“. 

Die ganze Story zum Jubiläums-Weltmeister finden Sie in unserem Volkswagen Classic Magazin. 

 

 

„Aus Erinnerung muss Verantwortung wachsen.“

Internationaler Holocaust-Gedenktag: Kranzniederlegung im Werk
27. Januar 2022

Am 27. Januar 2022 jährt sich die Befreiung des KZ Auschwitz zum 77. Mal. Dieser Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist auch zu einem festen Bestandteil der Erinnerungskultur von Volkswagen geworden. Anlässlich des heutigen Gedenktages legten der Konzernpersonalvorstand Gunnar Kilian, Werkleiter Dr. Rainer Fessel sowie die Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo stellvertretend für die Belegschaft einen Kranz am Gedenkstein im Werk Wolfsburg nieder.  

„Zusammen mit dem Internationalen Auschwitz Komitee engagieren sich der Volkswagen Konzern und viele unserer Beschäftigten seit Jahrzehnten dafür, dass die nationalsozialistischen Gräueltaten und die Opfer der Gewaltherrschaft nicht vergessen werden. Und das tun wir weiterhin!“, betonte Gunnar Kilian. Volkswagen beteiligt sich auch an der bundesweiten Aktion #LichtZeigen. Hier können die Beschäftigten des Unternehmens am Holocaust-Gedenktag ungeachtet der Pandemie weiterhin aktiv ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Gewalt und Vergessen setzen. Auch Gunnar Kilian,  Personalvorstand Volkswagen AG, unterstützt diese symbolträchtige Aktion und sendet damit ein klares Signal gegen das Vergessen: „Deshalb setzen wir ein weiteres Zeichen und beteiligen uns an der ,Licht zeigen‘-Aktion des Freundeskreises Yad Vashem.“

Daniela Cavallo, Betriebsratsvorsitzende Volkswagen AG,  hob hervor: „Wenn wir uns erinnern, darf es nicht nur um die Verbrechen von damals gehen. Uns muss auch klar sein, dass aus Erinnerung Verantwortung wachsen muss – so wie es Volkswagen vorbildlich leistet. Gedenken darf kein Automatismus werden, keine austauschbare Pflichtübung.“ Daniela Cavallo verweist auf ein Vermächtnis des 2021 gestorbenen Präsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees, Roman Kent, wonach Taten genauso existenziell sind wie Gedanken: „Lasst uns also Taten folgen!“ Seit April 2021 Vorsitzende der Arbeitnehmervertretung, nahm sie in dieser neuen Funktion erstmals an der Kranzniederlegung am Gedenkstein in der Südstraße im Werk Wolfsburg teil.  

Seit vielen Jahren betreibt Volkswagen eine kontinuierliche Erinnerungsarbeit und ist fortlaufend bestrebt, diese den sich verändernden gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen und eine trag- und zukunftsfähige Erinnerungskultur zu pflegen.   

Mehr Informationen:

Zum Interview von Volkswagen Heritage mit der jüdischen Autorin Mirna Funk: Über den Dreiklang von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, darüber, wie man mit Erinnerung die Zukunft gestalten kann. 

Zur Aktion #LichtZeigen

 

 

60 Jahre Arbeitsmigration aus Italien

Historischer Rückblick: Beschäftigte aus Südeuropa in Wolfsburg
17. Januar 2022

Der Begriff Gastarbeiter gilt lange als überholt. Viele der ausländischen Kräfte, die nach Deutschland kamen, blieben und trugen zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Heute vor 60 Jahren kamen in Wolfsburg die ersten ehemaligen italienischen Gastarbeiter an, um im Volkswagen Werk zu arbeiten.  

Am frühen Morgen des 17. Januar 1962 traf um 0.20 Uhr der erste Zug mit Arbeitskräften aus Südeuropa ein: Es waren 86 Männer aus Italien, die von Volkswagen als Arbeitnehmer angeworben worden waren. In dieser Nacht konnte noch niemand ahnen, dass die Italiener nicht nur vorübergehend am Mittellandkanal ihr Geld verdienen und dem Unternehmen Volkswagen über einen akuten Arbeitskräftemangel hinweghelfen würden. Ihnen sollten noch viele weitere Landsleute folgen – und das Gesicht von Wolfsburg und das Arbeitsleben in der Volkswagenfabrik verändern und mitgestalten. Die italienischen Arbeitsmigranten waren in der Nachkriegszeit die erste Ausländergruppe bei Volkswagen in Wolfsburg, später folgten Tunesier und Türken. Mit der vergleichsweise späten Entscheidung, den Arbeitskräftebedarf durch die Anwerbung italienischer Arbeiter zu decken, war Volkswagen auf dem Feld der „Gastarbeiter“-Beschäftigung ein Nachzügler, lockte aber mit vergleichsweise hohen Verdienstmöglichkeiten. Bis zum Jahresende 1962 stieg im Werk Wolfsburg die Zahl der Italiener auf 3.188 Männer an. 

Zur Gemeinschaftsunterbringung diente das vorbereitete „Italienische Dorf“ aus doppelstöckigen Holzgebäuden. Im November 1962 entzündeten sich an der Unterbringung und der als unzureichend empfundenen medizinische Versorgung in den Unterkünften zweitägige Proteste. Viele Italiener reagierten auf die Zumutungen, die ihnen das Leben unter den vorgefundenen Bedingungen, die Fabrikarbeit und das auf Abgrenzung ausgerichtete Verhalten der Aufnahmegesellschaft auferlegten, mit Rückkehr in die Heimat: So standen 1963den  2.911 Neueinstellungen bereits 2.816 Abgänge gegenüber. 

Indem fußballbegeisterte Werksangehörige aus Italien am 7. April 1963 den „Italienischen Sportclub Lupo“ gründeten und an regulären Punktspielen der Kreisliga teilnahmen, wirkten sie in die städtische Umgebung hinein. Das 1964 gegründete „Centro Italiano“ diente der selbstbestimmten Freizeitgestaltung. 1965 wurden erstmalig Werkswohnungen an 85 Italiener zugewiesen, die ihre Familien nachkommen ließen – und was neue Möglichkeiten des Zusammenlebens ermöglichte. Darüber hinaus bestanden über die katholische Kirche viele gesellschaftliche Anknüpfungspunkte. 

Der Betrieb übernahm eine wesentliche integrierende Funktion. In der Fabrik bestanden durch die Mitbestimmung die ersten Möglichkeiten einer spezifischen Interessenvertretung ausländischer Beschäftigter. Die „Industriegewerkschaft Metall“ nahm sich ihrerseits der neuen Kollegen an, so dass 1965 mit Lorenzo Annese der erste Ausländer auf der Liste der IG Metall in den Betriebsrat gewählt wurde. Es dauerte noch bis Jahresende 1970, als im Werk Wolfsburg mit 7.770 Mitarbeitern der Höchststand der Ausländerbeschäftigung erreicht war, bis aus dem Provisorium ein allseits akzeptierter Normalzustand zu werden begann. 

Arbeiteten die meisten Arbeitsmigranten der ersten Jahre als ungelernte Arbeiter an den Fließbändern, hat sich das Bild inzwischen deutlich gewandelt. „Menschen mit Migrationshintergrund“ und ihre Nachkommen sind heute ein Spiegelbild der deutschen Gesellschaft, haben eine hiesige Schul- und Berufsausbildung oder ein Studium durchlaufen und positionieren sich auf allen Hierarchieebenen des Unternehmens und der Arbeitnehmer.

 

 

Kompakt: Rückspiegel

  • Volkswagen Classic Meldungen 2021

    Race-Iltis tough on tour

    Winter-Rallye LeJog mit Iltis von Volkswagen Classic   
    4. bis 7. Dezember 2021

    Herausfordernder, handfester historischer Motorsport – dafür steht „LeJog“. Sie gilt als härteste Oldtimer-Rallye Europas und fordert Mensch und Material einiges ab, und trägt den Beinamen „Toughest in Europe“ nicht umsonst: 1.300 Meilen (2.092 km) durch Großbritannien in nur drei Tagen.  

    Die Ausfallquote bei dieser Veranstaltung ist hoch. Gut, wenn man hier mit einem Alleskönner mit hoher Zuverlässigkeit unterwegs ist. Wie das Team 54, das auf den Race Iltis von Volkswagen Classic setzen kann. Der Volkswagen Iltis von 1979 ist eine 1 : 1-Replika des Race-Iltis, der 1980 erfolgreich bei der Paris–Dakar an den Start ging: Der damalige Allrad-Neuling mit Rennfahrer Freddy Graf Kottulinsky und Gerhard Löffelmann im Cockpit erkämpfte souverän Platz eins. Was sich bei der legendären Wüsten-Rallye bewährt hat, meistert auch die britische Winter-Rallye, die seit 1993 ausgetragen wird. Dabei gilt es, innerhalb von drei Tagen die Strecke von Land‘s End, im äußersten Südwesten Cornwalls, bis John O’Groats im nördlichsten Winkel Schottlands zurückzulegen. Die anspruchsvolle Route führt über bucklige Nebenstraßen und durch Wasserläufe hindurch, wobei äußerst knapp bemessene Durchfahrtszeiten, zahlreiche Prüfungen und eine Strapazen-reiche Nachtetappe Fahrende und Fahrzeuge an ihre Grenzen führt.  

    Der geländegängige Volkswagen Typ 183 kann bei LeJog 2021 erneut zeigen, was er draufhat. Schon 2013 ging er als „Pink Petrol“ auf toughe Tour – mit Steffi Edelhoff und Sandra Wukovich im Cockpit und zudem für den Verein „be your own hero“ für einen guten Zweck. Bei der 26. Auflage sind nun 70 Fahrzeuge bis 1986 aus zehn Ländern am Start. Darunter der Volkswagen Classic Race-Iltis – für den Automobiljournalisten Thomas Geiger und Co-Piloten Andreas Ignaz ein echt starker Glückgriff. 

    Mehr Infos in unserer Modellübersicht: Volkswagen Iltis

    (Fotocredits: HERO Le Jog 2021/ Photos by Will Broadhead and Blue Passion)

     

    Große Ehrung für die Kleinen

    Renommierte Auszeichnung „Modellauto des Jahres“ vergeben  
    3. Dezember 2021

    Sie gelten als die „Modellauto-Oscars“: Bereits zum 31. Mal wurde die begehrte Trophäe „Modellfahrzeug des Jahres" an ausgewählte Kandidaten verliehen. Unter den Preisträgern des Jahres 2021 finden sich auch neun Modellautos aus dem Volkswagen Konzern: sieben von Porsche sowie je eines von Volkswagen Nutzfahrzeuge und Audi. Bei der virtuellen Verleihung vergab die Fachzeitschrift MODELL FAHRZEUG den Publikumspreis in insgesamt 28 Kategorien. Die Baugrößen der automobilen Miniaturen reichten diesmal vom Modelleisenbahn-Maßstab 1:90 bis zur Baugröße 1:10. 

    In diesem Jahr eroberten Sport- und Rennwagen bei der Leserjury besonders oft die Poleposition und brachten damit auch eine Volkswagen Marke aufs Siegertreppchen: Erstmals nach zehn Jahren löste Porsche einen Mitbewerber ab und wurde im Jahr 2021 zu der Vorbildmarke gewählt, die das Thema Modellauto am besten umsetzt und pflegt. 

     

     

     

    Neue Sonderschau mit privaten Schätzen

    ‚‚Automobile Klassiker aus der Region“ im AutoMuseum Volkswagen
    18. November 2021 bis 27. März 2022

    Es geht um Leidenschaft, Liebe zum Detail und vielfach auch Lebensträume: Die Stiftung AutoMuseum Volkswagen stellt ausgewählte historische Fahrzeuge aus Privatbesitz vor. Unter dem Titel „Automobile Klassiker aus der Region“ sind in der neuen Sonderschau ab 18. November 2021 insgesamt 20 Exponate zu sehen.

    Der Ausstellung ging ein Wettbewerb voraus: Rund 100 Bewerber hatten sich im Vorfeld gemeldet, um ihre automobilen Klassiker im AutoMuseum zu präsentieren. Die Vielfalt an Old- und Youngtimern im Umkreis von Wolfsburg und weit über Volkswagen hinaus, wurde schon bei der Vorauswahl deutlich: Von Volkswagen Käfer und Golf über Marken der ehemaligen DDR bis hin zu amerikanischen Modellen war eine große Bandbreite vertreten.

    Ausschreibungsanforderungen waren die Zulassung des Klassikers im Umkreis von 50 Kilometern um Wolfsburg sowie ein Baujahrszeitraum zwischen 1921 bis 1991. Für die Auswahl konzentrierte sich die Experten-Jury auf die Aspekte Markenvielfalt, verschiedene Dekaden, Pkw, Seltenheit, möglichst Erst-Hand-Fahrzeuge und nahezu im Originalzustand. Die Entscheidung fiel auf insgesamt 20 nun präsentierten Exponate. 

    Die automobilen Klassiker aus der Region sind bis zum 27. März 2022 in der Dieselstraße 35 in Wolfsburg zu sehen. Zum Abschluss der Sonderschau ist übrigens ein großes Old- und Youngtimer-Treffen auf Platz vor dem AutoMuseum Volkswagen geplant.  


    Mehr Infos zur Sonderschau und Aktivitäten der Stiftung: AutoMuseum Volkswagen

     

    FIVA Heritage Hall of Fame Award

    Prof. Dr. Carl H. Hahn für Lebensleistung ausgezeichnet
    4. November 2021

    Der ehemalige Volkswagen Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Carl H. Hahn erhielt die höchste Anerkennung für seinen Beitrag zur internationalen Entwicklungsgeschichte des Automobils: den Award „Heritage Hall of Fame“. 

    Die Aufnahme in die FIVA Heritage Hall of Fame ehrt die Lebensleistung einer der großen Persönlichkeiten der Volkswagen Geschichte. Im ZeitHaus der Autostadt, umgeben von Meilensteinen der Automobilgeschichte, überreichte Tiddo Bresters, Präsident der FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) am 3. November die begehrte Auszeichnung. 

    Prof. Dr. Carl H. Hahn glaubte schon früh an den Erfolg in China, war der Erste, der nach der deutschen Wiedervereinigung die Automobilindustrie in Sachsen neu aufstellte und war nicht nur auf unternehmerischem Gebiet wegweisend. Er hat sich auch um die Modellhistorie des Unternehmens verdient gemacht. In seine Zeit bei Volkswagen fällt der Übergang vom Käfer zum Golf – ein echter Paradigmenwechsel. Später war es Hahn, unter dessen Ägide dem Golf unter anderem mit G-Lader und 16V-Motor zu echter Sportlichkeit verholfen wurde. Für China hatte er mit viel Gespür für den Markt den Santana auserkoren, ein guter Griff, wie sich herausstellte.

    Bei der Verleihung des Awards stand jedoch weniger der Unternehmer, sondern viel mehr „Automann“ Carl Hahn auf der Bühne. Sichtlich bewegt nahm er die verdiente Auszeichnung entgegen: „Sie machen mir mit dieser Ehrung die größte Freude, denn heute vor 100 Jahren kam mein Vater nach Zschopau und begann damit die automobile Geschichte der Familie Hahn.“ 

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser verdienten Auszeichnung!

    Mehr zur Carl H. Hahn finden Sie in unserer Story „Die Autos seines Lebens“

     

     

    Ivan-Hirst-Preis an Dr. Gaurav Sud verliehen

    Volkswagen Heritage zeichnete Wirtschaftshistoriker aus  
    3. November 2021

    Es ist ein Preis, der Nachwuchswissenschaftler auszeichnet, deren Forschung sich mit Volkswagen befasst – und ging in diesem Jahr an den Wirtschaftshistoriker Dr. Gaurav Sud. Gewürdigt wurde Sud für seine Forschung zur Präsenz europäischer Unternehmen in Südafrika während der Apartheid.  

    Für seine Dissertation an der London School of Economics and Political Science, „Disinvestment? Out of the question. Managing German business subsidiaries in apartheid South Africa during the tenure of P.W. Botha, 1978-1989“ hatte Sud unter anderem im Konzernarchiv in Wolfsburg recherchiert, ein umfassendes Kapitel widmet sich der jüngeren Volkswagen Geschichte. Besonders interessant ist die interdisziplinäre Herangehensweise des studierten Wirtschaftshistorikers, der mittlerweile als selbständiger Unternehmensberater tätig ist. Gaurav Suds Dissertation, die deutsche Unternehmen an Standorten in Südafrika während des letzten Jahrzehnts der Apartheid beleuchtet, hat die Volkswagen Historiker beeindruckt, die Entscheidung für den diesjährigen Preisträger des Ivan-Hirst-Preises fiel klar aus. Dr. Ulrike Gutzmann, Leiterin des Konzernarchivs, würdigte Suds wissenschaftlichen Beitrag: „Gaurav Sud beschäftigt sich mit wichtigen Fragen und einem Thema, das die Geschichte der Volkswagen AG direkt berührt. Seine Untersuchung zeigt, dass Volkswagen als globales Unternehmen auf vielen Erdteilen und an ganz unterschiedlichen Märkten zu Hause ist und die jeweiligen Herausforderungen, auch unter teilweise politisch aufgeladenen und zukunftsoffenen Bedingungen, meistert.“  

    Der Ivan-Hirst-Preis wird seit dem Jahr 2000 vom Konzernarchiv der Volkswagen Aktiengesellschaft verliehen. Der Namensgeber Ivan Hirst hatte als Senior Resident Officer der britischen Militärregierung in den Jahren zwischen 1945 und 1949 maßgeblich dabei mitgewirkt, die Weichen für die rasante Entwicklung der Volkswagenwerk GmbH im Wirtschaftswunder zu stellen. 

     

     

    Elektrisierend – Treffen im Zeichen des E

    Erstes markenübergreifendes E-Mobilitätstreffen in Wolfsburg  
    3. Oktober 2021

    Erstmals gab es in Wolfsburg ein Treffen, das ganz im Zeichen der Elektromobilität stand. Die Autostadt bot hierzu am Tag der Deutschen Einheit ein großes Programm: In Talkrunden kamen Experten der E-Mobilität, sowohl aus dem Volkswagen Konzern als auch privat Engagierte und Fans, zu Wort. Die „Holoride-Experience“ versprach besondere digitale Filmerlebnisse dank Virtual-Reality-Technologie. Ganz real waren die 50 E-Fahrzeuge im Park und ebenso die außergewöhnlichen Ausstellungsexemplare wie der Rekordrennwagen Volkswagen ID.R Pikes Peak, ein Elektro-Bus von 1979 oder der Elektro-Golf I, das frühe, markant grüne Versuchsfahrzeug von 1976.  

    Volkswagen Classic präsentierte sich mit drei E-Fahrzeugen vor Ort: Der Golf II CitySTROMer von 1992 gehört zur zweiten STROMer-Generation, die ab 1985 in einer Kleinserie von 70 Exemplaren gebaut wurde und zunächst nur namhaften Energieunternehmen vorbehalten war. Eines von 120 Fahrzeugen der dritten Generation, die 1993 erstmals in den freien Verkauf kam und bis 1996 produziert wurde, ist der Golf III CitySTROMer von 1996. Darüber hinaus zeigte Volkswagen Classic die spannende Pendlerfahrzeug-Studie NILS von 2011. Der elektrisch angetriebene, einsitzige Flügeltürer mit einer Reichweite von 65 Kilometern ist nur 3,04 Meter lang, 1,39 Meter breit und 1,20 Meter niedrig.  

    Die E-Fahrzeug-Parade mit 50 Fahrzeugen über das Gelände der Autostadt bildet den Abschluss dieses ersten Treffens rund um die E-Mobilität.  

    (Fotocredits: Autostadt GmbH)

     

    Ein bisschen Wörthersee in Wolfsburg

    Autostadt GTI-Club-Treffen 
    25. und 26. September 2021

    Wenn die Fans schon auf den Wörthersee verzichten mussten, so gab es dennoch in kleiner Runde ein Treffen in der Heimat des Golf GTI: Unter dem Motto „GTI, was sonst?“ hatte die Autostadt Wolfsburg zum großen Club-Treffen geladen. Und die GTI-Clubs und -Interessengemeinschaften aus ganz Deutschland kamen dem am letzten Septemberwochenende gern nach. Volkswagen Classic war natürlich mit von der Partie.  

    Bei bestem Spätsommerwetter im Frühherbst kamen über 50 GTI rund um die Piazza der Autostadt und den Themenpark zusammen, alle Generationen des Volkswagen Sportlers waren vertreten. Dazu waren hunderte Fans vor Ort – endlich gab es wieder gemeinsame GTI-Zeit. Das Highlight des GTI-Treffens made in Wolfsburg war sicherlich am Sonntag die gemeinsame Parade aller Fahrzeuge durch die Parklandschaft.  

    Volkswagen Classic brachte für die Fans eine große GTI-Familie und insgesamt elf Pulsbeschleuniger mit: Aus jeder der acht Generationen war ein Golf GTI dabei. So erfreuten der Golf I GTI, der Golf II GTI mit der markanten roten 16V-Plakette an Front und Heck, begehrte GTI-Geburtstags-Editionen oder der starke Golf VII GTI Clubsport S, mit dem Benny Leuchter am Nürburgring 2016 einen neuen Rekord für frontgetriebene Serienfahrzeuge aufstellte. Weiterhin zeigten ein Golf GTI Cabriolet, ein Golf V GTI „Pirelli“ und ein Golf VII GTI „TCR“, wie viel Spaß die drei magischen Buchstaben machen können. Ein echter Hingucker, bei dem so mancher zweimal hinschauen musste, war auch das Polo GTI Cabriolet von 2007 – ein von Karmann in Osnabrück gebautes Einzelstück. 

    Im Park waren außerdem Raritäten aus der ZeitHaus-Sammlung der Autostadt zu sehen. Und ganz in traditioneller Wörthersee-Manier, wenn auch in Wolfsburg statt in Reifnitz, präsentierten Volkswagen Auszubildende ihren selbst entwickelten GTI des Jahres 2021. Neben dem aktuellen Wörthersee-Azubi-GTI waren auch alle Unikate bis zum Jahr 2015 am Start.   

    (Fotocredits: Autostadt Wolfsburg / Kugeler, Lennard)

     

    Klassische Sonntagsfahrer

    Oldtimertreffen in der Autostadt
    25. Juli 2021

    Da gab es ordentlich was zu Gucken: Bei bestem Cabriowetter trafen sich rund 50 Karmann Ghia und Volkswagen Typ 3 in der Autostadt. Letzterer feiert in diesem Jahr bereits sein 60-jähriges Jubiläum. Nach einem entspannten Korso durch die Wolfsburger Innenstadt, präsentierten sich die automobilen Schätze stolz den Besuchern des Themenparks. Liebevoll herausgeputzt und sauber aufgereiht konnten die Fahrzeuge von kleinen wie großen Fans auf dem Piazza Vorplatz in Augenschein genommen werden.

    Die Karmann IG Südheide, wie auch das ZeitHaus, die Stiftung Volkswagen AutoMuseum und Volkswagen Classic waren mit eigenen Klassikern am Start. Die Parade aller Fahrzeuge durch die Lagunenlandschaft der Autostadt war der krönende Abschluss eines rundum gelungenen Tages.

     

     

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